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| CD- und DVD-Kritiken |
| Seite 1 |
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| LOEWE: Die Drei Wünsche |
| Abert: "Ekkehard", 1998 |
| H. Marschner: Der Vampyr,
1999 |
| Il Ritorno di Ulisse in
patria, DVD, Zürich 2002 |
| L.v. Beethoven: Sinfonie Nr.
9 d-Moll op. 125, 2002 |
| Paisiello: Nina (Zurich,
2002) |
| Schönberg: Die Jakobsleiter,
2003 |
| Wagner: Tannhäuser, Zürich,
2003, DVD |
| Beethoven: Fidelio, DVD, 2004 |
| von Weber: "Oberon", 2005 |
| "Königskinder" Montpellier
27. Juli 2005 |
| "Strauss - Lieder", 2006 |
| La clemenza di Tito, DVD,
Aufführung 2005, erschienen 2007 |
| Fierrabras, DVD |
| Carmen, London, 2006/2007,
Kinoreviews, (noch nicht als DVD erhältlich) |
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2 |
| CD
"Romantic Arias" |
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Romantic
Arias, erschienen am 18. Januar 2008 Opernglas 1/2008:
Ein deutscher Zwischenfachtenor, der sich bis zu
Parsifal und Stolzing vorwagt, gleichwohl noch erfolgreich den Tamino im
Repertoire führt und im italienischen Fach, etwa als Alfredo oder Rodolfo,
international reüssiert-ein solcherSänger ist dem Opernbetrieb stets
willkommen, zumal wenn er darüber hinaus auch noch ein attraktives Aussehen
mit ausgeprägtem darstellerischem Talent verbindet. Jonas Kaufmann erobert
von seinem Zürcher Stammhaus aus, an dem er zu den Vielbeschäftigten gehört,
zunehmend die großen Bühnen der Welt, gastiert in Mailand, New York, Wien
oder London -aktuell im Januar an der Seite von Anna Netrebko in »La
Traviata«.
Kaufmanns erstes „echtes“ Soloalbum trägt den Titel
„Romantic Arias“. Es zeugt von Selbstbewusstsein, dass die CD fast
ausschließlich bekannte Zugnummern enthält, doch Kaufmann braucht sein Licht
nicht unter den Scheffel zu stellen. Sein Timbre ist von großer
Charakteristik und kommt auf Tonträger gut zur Geltung: sowohl die satte,
dunkle Farbe als auch der Wechsel von weich-metallischem Glanz und
elegischer Verschattung. Der Aufstieg in die Höhe gelingt Kaufmann sicher,
wie im „Ach, so fromm“ aus »Martha«; und dynamische Reduktion setzt er
ebenso schmeichelnd (am Schluss von „Che gelida manina“) wie effektvoll ein.
Überhaupt die Dynamik: Aus ihr gewinnt der Sänger einen wesentlichen
gestalterischen Reiz seines Singens, sei es in der Blumenarie aus »Carmen«,
sei es in „Ella mi fu rapita“. Allerdings, und das bedarf der Gewöhnung,
singt er in den verschiedenen Stufen zwischen Laut und Leise nicht selten
mit gleichsam verschiedenen Stimmen. Dass manches dumpf oder etwas kehlig
wirkt und kaum ein Klangkontinuum entsteht, mag den Vortrag unter dem Aspekt
des ausgeglichenen Schöngesangs beeinträchtigen. Doch Kaufmanns
lnterpretationsansatz scheint ohnehin in eine andere Richtung zu zielen.
Der Sänger verleiht den einzelnen Stücken eine zuweilen
fast schon fiebrige Spannung, welche die Momente stimmlicher Süße erst recht
bezwingend macht. Entsprechend liegen Kaufmann Stücke wie „E lucevan le
stelle“, „Io l’ho perduta“ aus »Don Carlo« oder,,Je suis seul“ aus Massenets
»Manon«. In den italienischen Arien streift Kaufmann hin und wieder den
Schluchzer - resultierend aus einer Impulsivität, die zum vokalen
Gesamtprofil passt. Keine CD, die einfach eine gute Stimme ausstellt,
vielmehr ein Recital, das von der dramatischen Vergegenwärtigung der in den
einzelnen Arien umrissenen Situationen geprägt ist. Der Dirigent Marco
Armiliato, ein sehr erfahrener Konzert-Begleiter, bietet mit dem Prague
Philharmonic Orchestra mehr differenzierte Emphase als im Kontext eines
Arienprogramms üblich.

Die Tour-Termine
24.2. - München, Herkulessaal
28.2. - Hamburg, Laeiszhalle
Th. Baltensweiler |
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| Audio 1/2008 |
| Klassik-CD des Monats |
Er
hat etwas, das nur wenige Tenöre besitzen: Leichtigkeit auch in extremen
Höhen. Kein Wunder, dass Jonas Kaufmann in New York, Mailand und Wien als
absoluter Publikumsliebling gehandelt wird. Besonders als schwärmerischer
Held macht der 38-jährige Lockenkopf aus München eine tolle Figur.
Mit seinem Solo-Debüt auf Decca zeigt Kaufmann die beeindruckende
Ausdrucksvielfalt seiner Stimme — lyrisch und baritonal grundiert, warm,
voll, balsamisch weich und farbenreich. Walthers „Preislied“ aus Wagners
„Meistersingern“ wird mit ihm zur rauschhaft gesteigerten Feier der
unendlichen Melodie, zur Performance eines jungen, wilden, charismatischen
Sängergenies. Sogar überstrapazierten Bühnenhits wie „Che gelida manina“
(Puccini: La Bohème( und „E lucevan le stelle“ (Tosca) haucht er mit
Strahlkraft neues Leben ein. |

Anschmiegsam begleitet von den transparent ausgeleuchteten Prager
Philharmonikern unter dem italienischen Pult-Zampano Marco Armiliato,
kommt Kaufmanns Arien-Fest von Bizet bis Verdi optimal zur Geltung. Jede
Phrase ist bei ihm perfekt auf Text, Gefühl und Stimmung hin
durchgestaltet — dennoch verströmt seine Stimme einen freien,
unbekümmerten Charme. Selbst höchste Höhen kann er flexibel abtönen — in
fulminanterTriumphgeste oder in zauberischem Pianissimo. Da kommen
Erinnerungen an den großen Fritz Wunderlich hoch. Kurz, dieser Kaufmann
kann‘s besser als mancher sogenannte Superstar im Tenor-Business.
Otto Paul Burkhardt |
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Der Neue Merker |
| JONAS KAUFMANN - Romantic Arias - Schön,
wenn man’s kann! |
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- 2008 Decca | CD 002894759966 – Arien aus La Bohème
- Carmen - Martha - Tosca - Don Carlos - Der Freischütz - La Traviata -
Manon - Rigoletto - Faust - Die Meistersinger von Nürnberg - La Damnation
de Faust – Werther. Marco Armiliato leitet das Prager Philharmonische
Orchester.
Schön, wenn man’s kann. Und er kann’s! Nicht nur alle möglichen
Stilrichtungen, vom lyrischen bis zum Heldentenor, quer durch alle
Nationalitäten, sondern auch alle möglichen technischen Finessen
beherrschen: nahtloses An- und Abschwellen, Piani, Pianissimi, voix mixte,
aber auch sieghaft strahlende Fortehöhen. Aber – weil er das so gut kann,
besteht das eine oder andere Mal durchaus die Gefahr zur Übertreibung.
Noch ist es kein „Manierismus“, aber er sollte aufpassen.
Immerhin sind seine z. T. recht ungewohnten Diminuendi (etwa bei Stolzings
Preislied) im jeweiligen Klavierauszug nachprüfbar, man hört sie nur nicht
oft derart „linientreu“. So auch bei „E lucevan le stelle“, die ich nur
von di Stefano in seinen guten Zeiten so verwirklicht gehört habe. Umso
eindrucksvoller dann der Kontrast zum heldischen Auftrumpfen. Und was für
eine raffinierte Max-Arie!
Wer nach dem letzten Ton diesem leidenschaftlich interpretierenden Tenor
nicht verfallen ist, dem ist nicht zu helfen. – Was haben die Münchner für
ein Glück, dass dieser Sohn ihrer Stadt ab der kommenden Spielzeit wieder
heimkehrt und an der Bayerischen Staatsoper alljährlich eine Premiere und
eine Wiederaufnahme übernehmen wird, darunter zu den Festspielen 2009
Wagners Lohengrin. – Kaufen!! DZ |
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| The Times,
January 11, 2008 |
| Jonas Kaufmann: Romantic Arias |
| Neil Fisher |
| The question was on everybody’s
lips the day after the death of Pavarotti. Where is the “fourth” tenor? At
the time, I tipped Jonas Kaufmann, noting that all he lacked was a big
record deal. Well now he has one – to be precise, Pavarotti’s former label,
Decca, which has snapped up the swarthy, eminently marketable German tenor
and launched him with this first disc, Romantic Arias.
Unless you know Kaufmann’s voice well, you might think that this
sprawling survey of 19th-century lovers – be they Puccini’s, Wagner’s,
Berlioz’s or Bizet’s – was a rather predictable mush (as predictable, in
fact, as the rather foursquare accompaniment from Marco Armiliato and the
Prague Philharmonic). But it’s Kaufmann’s gift that his immensely seductive
and secure voice can encompass nearly anything the tenor repertoire throws
at him.
Soon it might be time to start making some tough choices, however. It’s
not that he can’t sing them, but the dreamy heroes of La traviata and
La Bohème seem a little too grounded when Kaufmann’s husky voice
attacks De miei bollenti spiriti and Che Gelida Manina with
such vigour. Nor can he really find the ethereal quality that gives
Salut! Demeure chaste et pure (from Gounod’s Faust) its necessary
floaty grace and style.
But this album is still a virtuoso achievement. Anyone who remembers
Kaufmann’s shattering Don José in Carmen at Covent Garden will know
just what passion and desperation he brings to the Flower Song – such
manly intensity, in fact, that you wonder how on earth any Carmen could call
him a wimp and refuse to commit.
There are other jewels as precious on Romantic Arias:
Cavaradossi’s despair, in a darkly smouldering E lucevan le stelle,
is much more Kaufmann’s bag than Bohème; A sensationally charged and
heartfelt Ah! Fuyez, from Massenet’s Manon, comes fully
drenched with lovesick guilt.
And yet Kaufmann’s future probably shines most brightly with the promise
of the bigger, more Teutonic things to come. Weber’s Der Freischütz
gets the subtlest of treatments, but Kaufmann doesn’t skimp on heroics; best
of all is the Prize Song from Wagner’s Meistersinger, meltingly
spacious, rich and sensitive. A word to Decca: please take good care. |
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| NDR Info:
CD-Tipp | 19.01.2008 08:00 Uhr |
| Jonas Kaufmann: Romantic Arias |
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Ein neuer Stern ist am Operhimmel
aufgegangen. Die Kritiker überschlagen sich mit ihren Lobeshymnen über den
deutschen Tenor Jonas Kaufmann und feiern ihn als "größten Hoffnungsträger
der deutschen Klassikszene". Auch international sorgte der gebürtige
Münchner bereits für Furore. Er sang seit seinem ersten Engagement am
Opernhaus Zürich an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York,
Covent Garden in London, in Wien, Paris, Brüssel, Salzburg und Edinburgh.
Nach den Opernfans kommen jetzt auch die Musikfreunde zu Hause auf ihre
Kosten, denn gerade ist die erste CD von Jonas Kaufmann erschienen - mit
romantischen Arien.
Mit einem reizenden Annäherungsversuch an Mimi beginnt Jonas Kaufmann seine
Debüt-CD. Schon das Berliner Publikum feierte seinen (Marions Kommentar:
wie bitte?!) neuen Tenor an der Berliner Staatsoper, als er dort die
Arie des Rodolfo in Puccinis "La Bohème" sang. (Marions Kommentar: das
wird er hoffentlich nächsten Monat tun :-))
Gute Voraussetzungen
Aber woran genau liegt es, dass Kritiker und Publikum alle ihre
Sehnsüchte in ihn setzen, um endlich wieder einen Opernstar vom Format eines
Pavarotti zu besitzen? Tatsächlich bringt Jonas Kaufmann gute
Voraussetzungen für den Vergleich mit, denn er vereint viele Vorzüge in
sich: Jonas Kaufmann besitzt ein verführerisches Timbre und eine Technik,
die ihm eine brilliante Höhe ermöglicht.
Gutes Aussehen
Auf der Opernbühne hat Jonas Kaufmann bewiesen, dass er seine Rollen mit
darstellerische Tiefe zu füllen vermag, während das weibliche Publikum ihm
nicht zuletzt wegen seines blendenden Aussehens zu Füßen liegt. (Marions
Kommentar: sicherlich nicht nur das weibliche ) Mit dunklen Locken,
tiefbraunen Augen und einer vollen, warmen Stimme erfüllt er alle Wünsche,
die ein Publikum zum Bespiel an einen Alfredo in Verdis "La Traviata" hat.
Gefächertes Repertoire
Was Jonas Kaufmann wohl vor allem anderen zum Hoffnungsträger der
Klassikszene macht, ist seine Vielseitigkeit. Während sich die meisten
Sänger auf bestimmte Partien und Epochen beschränken, geniesst es Jonas
Kaufmann gerade, von einer Rolle in die andere zu schlüpfen: heute
Heldentenor in Wagners Parsifal, morgen Tamino in Mozarts Zauberflöte. Das
Publikum bejubelt seinen Mut zur Vielfalt, denn der gehört dazu, um sich an
ein so breit gefächertes Repertoire zu wagen und an Arien, mit denen schon
Luciano Pavarotti glänzte.
Jonas Kaufmanns Stimme besticht durch ihre Natürlichkeit. Mit einem
Augenzwinkern meinte er bei einem Interview: Er singe genau mit der Stimme,
die er auch unter der Dusche oder im Fahrstuhl gebrauche.
Auch wenn Kaufmann auf seiner ersten CD ausschließlich romantische Arien
singt, gibt sein stimmliches Wandlungsvermögen schon eine Vorahnung auf das
klassische Repertoire (Marions Kommentar: ich habe seit Jahrzehnten in
dem Glauben gelebt, dass Verdi, Puccini, Massenet, Gounod, Berlioz, v.
Flotow, Wagner, Bizet, v. Weber klassisches Repertoire komponiert haben und
nun das hier!!! Mein Glaube ist erschüttert!) . Vielleicht erfreut er
sein Pblikum ja damit auf einer neuen CD.
Jonas Kaufmann: Romantic Arias
Kaufmann, Jonas
Decca 457 9966 / LC 0171
Universal Classics |
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| HNA-online:
Alles Puccini oder was? |
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Der erste Titel auf Jonas Kaufmanns Album
"Romantic Arias" ist zum Schwärmen. "Che gelida manina" (Wie eiskalt ist
dies Händchen), der Hit des Rodolfo aus "La Bohème", scheint dem deutschen
Tenor auf den Leib geschrieben zu sein. Eine schlanke, kraftvolle Stimme,
tolle Linienführung, das rechte Maß an Pathos und ein wirklich strahlendes
hohes C - alles sitzt perfekt.
Dieser Auftakt weckt hohe Erwartungen. Hat man jedoch alle 13 Titel
gehört, stellt sich Ernüchterung ein: Irgendwie klingt auf dieser CD alles
wie Puccini. Auch das, was definitiv nicht wie Puccini klingen sollte.
Beispielsweise die Arie des Max aus Webers "Freischütz". Im lyrischen
Teil "Durch die Wälder, durch die Auen" legt Kaufmann so viel Nachdruck
auf die Töne, dass sie sich wie Kaugummi ziehen. Und das Preislied des
Stolzing aus Wagners "Meistersingern" lässt er zur schmalztriefenden
Schnulze verkommen.
Ist der Münchner also doch nicht der universelle Tenor fürs
italienische und fürs deutsche Fach? Auf den Opernbühnen stellt er ja
genau das unter Beweis. Bei der Decca-Produktion ging es aber anscheinend
um Gleichförmigkeit. Offenbar will man einen ganz bestimmten
Jonas-Kaufmann-Stil kreieren. Zu dem passen dann auch die wattigen Prager
Philharmoniker und ihr uninspirierter Dirigent Marco Armiliato. Um das Maß
voll zu machen, mischte man am Ende alles mit knalligem Hall ab.
Dass Kaufmann damit unter Wert verkauft wird, zeigt er unter anderem
bei der "Anrufung der Natur" aus "Fausts Verdammnis" von Berlioz. Herrlich
strömt da seine Stimme. (w.f.)
Jonas Kaufmann, Romantic Arias, Decca, Wertung: !!!:: |
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| CD-Kritik:
MusicWeb, RECORDING OF THE MONTH, written by Göran Forsling |
Rave reviews have garnished Jonas
Kaufmann’s career the last few years. Listening to his first recital disc,
due for release on 14 January 2008, the day of his first Alfredo at Covent
Garden, it is easy to see why (.....)
There has been a plethora of fine new tenors making their marks during this
first decade of the new millennium. Judging from this debut recital Jonas
Kaufmann is well equipped to be among the leaders – and stay there.
complete review |
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Park
Avenue, Magazin: In den Opernhäusern der Welt ist der Münchner JONAS
KAUFMANN ein gefeierter Tenor — jetzt will er auch als Plattenstar Karriere
machenJonas Kaufmanns erster Manager riet ihm, sich
einen Künstlernamen zuzulegen. Irgendetwas Südländisches: Roberto oder
Andrea. Schließlich könne ein Tenor, der italienische Arien singe, nicht
seinen profanen Namen tragen. Kaufmann gehört zur neuen Generation Klassik.
Er trägt Dreitagebart, wilde Locken, Pulli und Jeans. Ein Tenor ohne
Taschentuch und Kompromisse. Einer, der weniger seinem Image als vielmehr
seiner Stimme und seiner Klugheit vertraut. Auch deshalb beschloss er, Jonas
Kaufmann zu bleiben, der keinem Management hinterherläuft, das ihn in
Maßanzüge steckt und zur Werbe-Ikone macht. Der Münchner singt seit Jahren
in Zürich, regelmäßig in Covent Garden, Berlin und an der Met. Während
Italien seine Auftritte in Verdi-Opern feiert, ist er hierzulande noch
weitgehend unbekannt. Nun ist bei Decca seine Debüt-CD „Romantic Arias“
herausgekommen. In Zeiten der Spezialisierung singt er gegen den Trend:
Seine Stimme ist so vielfältig wie ein Schweizer Taschenmesser. Rolando
Villazón hat ein ähnliches Album vorgelegt, und besonders das italienische
Fach liegt derzeit in den Kehlen lateinamerikanischer Tenöre. Aber: „Wir
haben alle eine ureigene Stimme“, sagt Kaufmann, „und wir kennen alle die
Gefühle, um die es in der Oper geht. Mir geht es darum, die Situation zu
verdeutlichen, in der ein Charakter steckt.“ Und das gelingt ihm. Kaufmann
singt nicht immer schön, er stülpt seine Stimme nie über die Rollen.
Stattdessen versucht er, ihr Seelenleben auszuleuchten. AXEL BRÜGGEMANN |
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| Welt, online, 24. Januar 2008 |
| Um den gefeierten Münchner Tenor
Jonas Kaufmann (38) in seinen Glanzrollen als Tamino, Don Carlos, Rodolfo
oder Don José zu hören, musste man bisher nach Zürich, New York, Paris oder
London jetten. Denn die nicht eben wenigen Opernhäuser seines Heimatlandes
hatten dieses große Talent einfach überhört. Das soll jetzt anders werden.
Ein Exklusiv-Vertrag und vermehrt Arienabende dürften ihn jetzt bekannter
machen (zum Beispiel am 24. Februar in München und am 28. in Hamburg). Als
erste CD legt er mit "Romantic Arias" eine klingende Visitenkarte vor - die
besser hätte produziert werden können. Trotz des mittelmäßigen Orchesters
ist hier ein kraftvoller, baritonal gefärbter Tenor zu hören, der die
deutsche Tradition von Anders und Wunderlich bis Seiffert hervorragend
fortsetzt. |
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| Sunday Times, January 27, 2008 |
| Jonas Kaufmann: Romantic Arias, ***** 5
Sterne |
| With his dark Mediterranean complexion,
tousled hair and perma-six-o’clock-shadow, the German tenor Jonas Kaufmann
could pass for an Italian fashion model. Three years ago, I predicted that
he would be a leading contender for one of the Three Tenors’ crowns, but,
at the time, Rolando Villazon looked most likely to fill Placido
Domingo’s. Now, with his sensational Covent Garden Don Jose in Carmen
behind him, his first Cavaradossi in May at the ROH, and Siegmund at the
Met and Aeneas in The Trojans, in London, planned for early in the next
decade, Kaufmann has his sights on some of Domingo’s dramatic repertoire.
His voice sounds like a cross between the glowing Wunderlich and the
gritty Vickers, and he excels here, especially in the German (solos from
Weber’s Freischütz and Wagner’s Meistersinger) and French repertoire.
Compare his enthralling mezza voce high C at the climax of Faust’s Salut!
Demeure (Gounod) and the visceral, full-voiced high notes in Nature
immense, from Berlioz’s music for the same character. His Puccini (La
bohème, Tosca) and Massenet (Manon, Werther) make one long to hear him
sing this repertoire in the theatre. A triumph. |
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| Gießener Anzeiger:
CD aktuell, Erstaunliches Debüt |
Bei Jonas Kaufmann kommen
Opernfreunde ins Schwärmen
Thomas Schmitz-Albohn
Er sieht blendend aus, und wenn er singt, verströmt er tenoralen Glanz und
leidenschaftliche Glut in Fülle. Keine Frage, Jonas Kaufmann lässt seine
Zuhörer vom ersten Ton an aufhorchen. Mit seiner vollen, geschmeidigen,
farbenreichen und sich mühelos emporschwingenden Stimme erinnert er ein
wenig an den jungen Placido Domingo, aber auch an den unvergessenen, von ihm
hoch verehrten Fritz Wunderlich.
Der aus München stammende Tenor, der für viele Hörer eine wunderbare
Entdeckung sein wird, hat soeben bei Decca sein Debüt-Album mit
romantisch-schwärmerischen Opernarien des italienischen, französischen und
deutschen Repertoires vorgelegt ("Romantic Arias", 475 9966; begleitet vom
Philharmonischen Orchester Prag unter Leitung von Marco Armiliato). Ein
unbeschriebenes Blatt ist er aber dennoch nicht: Seine künstlerische Heimat
ist das Opernhaus Zürich, und er sang etliche große Rollen seines Fachs mit
triumphalem Erfolg am Covent Garden, an der Mailänder Scala, Met und Wiener
Staatsoper. An der Berliner Staatsoper wird er im Februar als Rudolfo in
"Bohème" erwartet.
Die führenden Zeitungen in England und den USA überschütteten den Sänger mit
Lobeshymnen, und "The Guardian" meinte gar, Kaufmann sei "der beste Tenor
des letzten Jahrhunderthälfte aus Deutschland". Das vorliegende Album belegt
vor allem seine enorme Wandlungsfähigkeit und stilistische Vielseitigkeit.
So stellt er seine unbestreitbar lyrischen Qualitäten auf dem Gebiet der
deutschen Oper mit Innigkeit und romantisch blühendem Ton unter Beweis - in
Flotows "Ach, so fromm" (Martha) und Webers "Durch die Wälder, durch die
Auen" (Freischütz) ebenso wie in Wagners "Morgendlich leuchtend im rosigen
Schein" (Meistersinger) mit einem an Wunderlich geschulten Ton. Dass er aber
auch das Format zu Verdis Herzog (Rigoletto), Puccinis Rudolfo (Bohème) und
Cavaradossi (Tosca), Bizets Don José (Carmen) und Massenets Werther
(Werther) hat, führt Kaufmann mit Elan und umwerfender Überzeugungskraft
vor. Bei diesem Stimmklang - glühend im männlichen, dunklen Timbre, aber mit
erfrischenden Klang in der Höhe - kommen Opernliebhaber ins Schwärmen. Ein
erstaunliches Platten-Debüt! |
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| NDR Kultur: CD-Neuheiten | 20.01.2008 |
| Deutsche Tenor-Hoffnung |
Bereits ein Meister seines Faches ist der aus
München stammende deutsche Tenor Jonas Kaufmann, den Decca nun in die
Reihe seiner Exklusiv-Künstler aufgenommen hat: Vielleicht ist Kaufmann
wirklich so etwas, wie die neue deutsche Antwort auf all die vielen
strahlenden Tenor-Stimmen, die uns Süd- und Mittelamerika in den letzten
Jahren geschenkt haben: Von Alvarez bis Florez, von Cura bis Villazon.
Kaufmann ist zwar auf CD noch nicht prominent vertreten, dafür aber dem
aufmerksamen internationalen Opernbesuchern längst kein Unbekannter mehr,
seit der 38jährige allein in der vergangenen Spielzeit etwa als Verdis Don
Carlos und Rigoletto in Zürich, als Mozarts Tamino an der New Yorker Met
und als Don José an Covent Garden triumphierte – und sogar seinen ersten
Parsifal hat Kaufmann ebenfalls schon hinter sich - auch diesen in Zürich,
wohin es ihn als Cavaradossi auch demnächst wieder ziehen wird.
Arien aus italienischen, französischen und deutschen Opern des 19.
Jahrhunderts präsentiert Jonas Kaufmann auf dieser CD und passend dazu
gibt der Mann, der zunächst gar nicht Sänger werden wollte, sondern mit
Mathematik an der Uni startete, im Begleittext zu Protokoll: Er sei
Romantiker! Doch, was wie ein unerträgliches Klischee klingen könnte,
beglaubigt Kaufmann mit dieser CD auf wirklich beeindruckende Weise:
Denn seine künstlerischen Ausdrucksmittel, ob als Alfredo mit
liebesschmerzvollem Timbre oder als Jäger Max, der in sich eine
Wolfsschlucht derZerrissenheit spürt – allen diesen Facetten und höchst
unterschiedlichen Aspekten romantischer Opernstilistik wir Jonas Kaufmann
mit einer Souveränität gerecht, die zugleich erstaunt und in Bann zieht.
Vielversprechend!
Titel: Romantic Arias
Interpreten: Jonas Kaufmann und die Prager Philharmoniker |
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| NDR Kultur: Neue CDs | 22.01.2008 |
| Romantische Arien |
| Vorgestellt von Dieter Kranz |
"Er hat nicht nur das Aussehen und
das lässige Bühnenauftreten eines Rockstars, sondern zeichnet sich auch
durch eine Flexibilität aus, die man selten bei deutschen Tenören hört". So
konstatierte jedenfalls mit gutem Grund das New York Magazin. Die Rede ist
von dem Tenor Jonas Kaufmann, mit dem das Universal-Label DECCA Anfang des
Jahres eine CD mit romantischen Arien herausgebracht hat.
Beginnend mit der Arie des Rodolfo wird ein bunter Mix aus italienischem,
französischen und deutschem Repertoire geboten. Dreizehn Arien von Puccini
bis Massenet und Bizet, von Wagner bis Verdi und Berlioz werden mit dem
Etikett "romantisch" versehen, das Jonas Kaufmann etwas "unorthodox"
interpretiert.
"So ziemlich jede Oper ist romantisch, warum? Weil 99 Prozent der Handlung
sich um Liebe mit schlechtem oder guten Ausgang dreht, um nichts anderes."
Offenbar will der Sänger mit dieser Zusammenstellung seine Vielseitigkeit
beweisen. Aber das allein genügt ihm nicht.
"Ich hoffte, wenn’s auch nur ganz wenige Stellen sind, irgendwie etwas Neues
einzuführen, einen neuen Aspekt, eine neue Idee, einen neuen Charakterzug in
einer Rolle… etwas, das klar macht: es sich gelohnt, dieses Album zu
machen."
Was neu ist, muss nicht unbedingt auch richtig sein. Aber bei Jonas Kaufmann
führt die Entdeckerlust zu erstaunlichen Ergebnissen.
Das Bild der Geliebten
Cavaradossi beschwört in seiner Phantasie kurz bevor er erschossen, wird das
Bild der Geliebten.
Walther von Stolzing scheint bei der Geburt des Preislieds in sich hinein zu
hören. Wir bekommen Einblick in den Schöpferprozeß eines jungen Dichters.
"Das ist ja nicht zwingend: nur weil 'Wagner' drauf steht, soll 'laut' drin
sein."
Das Unglaubliche gelingt: Arien, die man genau kennt, hört man wie zum
ersten Mal, weil Kaufmann das Denken und Fühlen der Figuren Klang werden
lässt. Seine musikalische Seelenerforschung ist frei von der
besserwisserischen Tendenz, Neues um des Neuen willen zu bieten. Und sie
entgeht auch der Gefahr, in ein monotones Einheits-Gesäusel abzugleiten.
Schon beim Entrée seines Programms lässt er ein hohes C hören, um das ihn
mancher italienische oder lateinamerikanische Konkurrent nur beneiden kann.
Je nach Standpunkt registriert man wohlgefällig oder wirft ihm vor, dass er
mit seiner schwarzen Lockenmähne und seinen Glutaugen das Image eines Latin
Lovers kultiviert. Wenn er an diesem Punkt etwas allergisch reagiert, hat er
seine Gründe.
"Mir hat mal jemand gesagt, sehr früh natürlich in der Karriere, Sie müssen
Ihren Namen ändern, Sie müssen irgend was Italienisches draus machen, dann
können wir Sie ganz leicht vermarkten. Aber als Deutscher italienisches
Repertoire singen, das können Sie vergessen!"
Die Welt-Karriere, die inzwischen trotzdem für ihn begonnen hat, verdankt er
dem Publikum und der Fachkritik in London und New York, die ihn gerade für
seine Leistungen im italienischen Fach mit Beifall und Lobsprüchen
überschüttete. Ob er allerdings, wie er halb scherzhaft erklärt, später auch
Tristan und Othello nebeneinander singen will und kann, bleibt abzuwarten.
Mit Don Carlos und Stolzing funktioniert sein Konzept jedenfalls. |
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| Rheinischer Merkur, 24.1. 2005 |
| CD-TIPP, Vorgehört |
| Hohe
Töne mit Tiefgang |
| Nur schwer können wir den
Blick von den Fotos lösen: der Dreitagebart, die Locken, der coole
Streifenanzug, in den Pavarotti nie reingepasst hätte. Der Münchner Jonas
Kaufmann ist der Hoffnungsträger der Tonträgerbranche, deshalb hat er auf
seiner ersten CD ein Dutzend populäre Tenorschwergewichte zu schultern: „Che
gelida manina“ aus „La Bohème“, „E lucevan le stelle“ aus „Tosca“, „Durch
die Wälder durch die Auen“ . . . Wer den akustischen mit dem optischen
Eindruck abgleicht, traut seinen Ohren nicht. Die Stimme klingt reif und
rund, die Höhen haben Tiefgang, und wenn Wagners Preislied „morgenlich“
leuchtet, weiß der Sänger lebensklug um die Schatten. Kaufmann ist auch
Bühnenpartner von Anna Netrebko. Die geneigte Hörerin wünscht ihm, dass er
seine Kräfte klüger einteilt als Rolando Villazón. cfl |
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| Bayern 4, Klassik |
| CD-Tipp vom 29.1.2008:
Romantic Arias |
Wer ihn als Ritter Hüon von Bordeux in Webers
"Oberon" unter Gardiner durch die bei Philips erschienene Referenzaufnahme
aus dem Jahr 2002 kennengelernt hat, wird auf sein erstes Arienalbum längst
gewartet haben: Bei Decca ist es nun als Dokument einer (orchestral
problematischen) Prager Studiosession von 2007 auf den Markt gekommen. Mit
bemerkenswerter Selbstverständlichkeit bewährt sich Jonas Kaufmann nicht nur
im deutschen Repertoire, sondern auch - ganz und gar Typ Latin Lover - unter
südländischer Sonne. Sicher meistert er nicht jede italienische oder
französische Arie idiomatisch einwandfrei, doch sein kostbarer Tenor zehrt
vom warmen, samtigen Timbre, das zumal in der Mittellage viel Sinnlichkeit
verströmt.
Und ausgereifte Finesse, ein beträchtlicher Feinsinn ist zumal bei der
Gestaltung von Spitzentönen am Werk, die Kaufmann mit ausdruckswilliger
Piano-Kultur zelebriert, Brust- und Kopfstimme gleichermaßen nutzend. Dass
der in Zürich seit Jahren viel beschäftigte, inzwischen auch international
umjubelte Sänger bald an der Bayerischen Staatsoper regelmäßig in
Neuproduktionen zu erleben sein soll, ist nicht nur für den gebürtigen
Münchner selber ungemein erfreulich.
Volkmar Fischer, Bayern 4 Klassik |
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| Wiesbadener Kurier, vom 31.01.2008 |
| Schönste Hoffnungen im Wagner-Fach |
VM. WIESBADEN Mit einem Latin-Lover-Blick
schaut er uns zur Zeit von allerlei Plakatwänden und Anzeigen aus ganz tief
in die Augen, eine Locke seiner dunklen Haarpracht keck in die Stirn
gewuschelt: Der 1969 in München geborene Tenor Jonas Kaufmann sieht richtig
gut aus, und seinem Label Decca ist es nicht zu verdenken, die Debüt-CD mit
lauter Bonbons zwischen Bizet und Wagner entsprechend zu bewerben. Der Tenor
steht ja auch in London schon als visuelle Traumpaarung mit Anna Netrebko
auf der Bühne.
Das Wiesbadener Opernpublikum lernte Kaufmann, Gast-Tamino der letzten
Maifestspiele, im Jahr 2000 kennen, als er mit der Partie des Ferrando in
Strehlers Inszenierung von Mozarts "Così" zu erleben war. Drei Jahre später
war seinem Belmonte in Stefan Herheims verunglückter "Entführung" (Salzburg)
mehr tenorales Entwicklungspotenzial als lyrisch erfüllte Gegenwart
anzuhören.
Die Debüt-CD nun bestätigt die Entwicklung: "Romantic Arias" ohne Mozart.
(Anmerkung: hier irrt der Schreiber gewaltig, denn Mozart wird auf der
nächsten CD vertreten sein) Der Reigen wird, begleitet vom Prague
Philharmonic Orchestra unter Marco Armiliato, von "Che gelida manina" aus
"La Bohème" fast ein bisschen zu robust eröffnet. Nuancierter,
zwischentonreicher gelingt Jonas Kaufmann Bizets "Blumenarie", und auch sein
Cavaradossi hat große Klasse. Im deutschen Fach verleiht Kaufmann dem
"Freischütz"-Max ("Durch die Wälder, durch die Auen") beeindruckendes
Format, und das "Meistersinger"-Preislied berechtigt zu schönsten Hoffnungen
im Wagner-Fach.
Jonas Kaufmann: Romantic Arias. Decca CD 475 9966. |
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| Neue Westfälische vom 31.01.2008 |
| Die Leidenschaft des Singens |
| "Ich hasse es, hinsichtlich des Sexappeals
eingeschätzt zu werden", sagt der deutsche Tenor Jonas Kaufmann. "Wenn
niemand bemerkt dass man gut singt ist etwas falsch!" Aber dieser dunkel
getönte Tenor zwingt einfach zum Zuhören . Auf den wichtigsten Opernbühnen
der Welt feierte der Münchner bereits Triumphe. Was bisher einem
Live-Publikum vorbehalten war gibt’s jetzt auch für den heimischen CD
Spieler. |
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| Ein Tenor für alle Fälle |
| Jonas Kaufmann hat eine CD mit romantischen
Arien eingespielt |
| VON ANKE GROENEWOLD |
Bielefeld. Der deutsche Tenor Jonas Kaufmann
hat sich Zeit gelassen, ein Opern-Rezital auf den Markt zu bringen.
Ungewöhnlich für einen Sänger, der auf den prestigeträchtigsten Opernbühnen
wie der New Yorker Met, der Mailänder Scala oder dem Londoner Covent Garden
längst Triumphe gefeiert hat.
Jetzt hat der 38-jährige Münchner, der bereits eine Platte mit Liedern von
Richard Strauss veröffentlicht hat, einen Exklusivvertrag mit Decca
abgeschlossen. "Romantic Arias" heißt sein erstes Album bei dem Label. Es
vereint Arien, die Kaufmanns aktuelles Bühnenrepertoire widerspiegeln.
Erstaunlich ist die Bandbreite, die dem heutigen Trend zur Spezialisierung
zuwiderläuft. Im glutvollen italienischen Belcanto bewegt sich Kaufmann
ebenso souverän wie im subtilen Klangkosmos der französischen Romantiker
Bizet, Berlioz, Gounod und Massenet.
Brillant sind aber vor allem die deutschen Arien wie das Preislied des
Walther von Stolzing aus Wagners "Meistersinger" – dieses "Morgendlich
leuchtend im rosigen Schein" erklingt so hinreißend warm timbriert, so
süffig lyrisch und intensiv, dass man wünscht, es möge nie enden. Inbrünstig
singt er "Ach, so fromm" aus Flotows "Martha". "Durch die Wälder, durch die
Auen" aus Webers "Freischütz" vibriert vor Spannung und Energie. Unter den
französischen Stücken überzeugt vor allem das herzzerreißende "Je suis seul"
aus Massenets "Manon".
Der Mann traut sich viel. Es scheint ein kalkuliertes Wagnis zu sein.
Kaufmann, der Fritz Wunderlich sein Idol nennt, strahlt Selbstbewusstsein
aus. Nie beschleicht einen das Gefühl, er würde seiner kräftigen Stimme mehr
zumuten, als sie vertragen kann. Die Höhen nimmt er unbekümmert. Die
männliche, körnige Stimme hat eine dunkle, baritonale Klangfarbe. Sie ist
wie geschaffen für die großen, schmachtigen Melodielinien des
unvermeidlichen "E lucevan le stelle" aus Puccinis "Tosca".
Kaufmann singt mit Leidenschaft, sein Ausdruck ist differenziert und frei
von Manierismen. Der Sänger gibt hörbar gern Gas. Im Piano, gerade in
höheren Lagen, klingt seine Stimme manchmal etwas flach und hauchig. Auch
haben sich einige kehlige Töne eingeschlichen.
Unter dem Strich eine sehr gelungene Platte, auch wenn es schade ist, dass
sich Kaufmann auf das gängige Repertoire beschränkt. Der Künstler,
verheiratet mit einer Sängerin, drei Kinder, ist auf dem besten Weg, ein
perfekt vermarkteter Klassik-Star zu werden. Dabei hilft, dass der dunkel
gelockte Mann mit dem Dreitagebart auch noch unverschämt gut aussieht – das
Auge hört schließlich mit.
Kaufmann ist kein blutjunges Talent, sondern ein gereifter Sänger, der seine
große Krise schon hinter sich hat: 1994 trat er ein zweijähriges
Festengagement in Saarbrücken an – und sein auf hell und kopfig getrimmter
Tenor streikte. Ein Lehrer machte ihm Mut, einen neuen Weg einzuschlagen.
"Die Stimme, die ich nun einsetze, ist die, die ich in der Dusche oder im
Fahrstuhl gebrauche", sagt er.
Unterstützung aus Ostwestfalen-Lippe erhält Jonas Kaufmann bei Konzerten am
24. Februar im Herkulessaal in München und am 28. Februar in der Laeizhalle
in Hamburg: Die Nordwestdeutsche Philharmonie mit Sitz in Herford begleitet
den Tenor. |
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| Die ZEIT, 31.1.2008 |
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Der
Latin Lover von der Leopoldstraße |
| Von Christine Lemke-Matwey |
| Auch singende Männer müssen schön sein: Warum
der Tenor Jonas Kaufmann mit seinen »Romantic Arias« die Charts stürmt. |
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| (Ich erlaube mir dieses Mal ein persönliches
Kommentar zu der Kritik, wenn es denn eine sein soll!? Der "unbegründete
Schlamm", mit dem diese "Dame" wirft, ist mehr als gehässig und er trifft
nicht nur Jonas Kaufmann und seine CD, sondern auch seine Fans, die
offensichtlich zu dämlich sind zu merken, dass "dieser Mensch nicht singen
kann", vermutlich weil er einfach zu schön dafür ist. Lasst euch das nicht
gefallen, der Artikel kann auf der
Seite der ZEIT kommentiert werden. Ihr müsst euch nur registrieren. Das
geht schnell und unverbindlich und auch mit einem Alias. Viel Spaß mit der
"Dame". |
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Classic FM, UK, March reviews |
DISC OF THE MONTH
Romantic Arias
Music by Bizet, Puccini, Flotow, Verdi, Massenet, Wagner, et al.
Jonas Kaufmann (tenor), Prague Philharmonic Orchestra/Marco Armililato
Decca 475 9966
"Kaufmann perfectly captures the essence of each character in the few
minutes he has for each aria"
(Artikel,
CD-Besprechung und Interview, CLASSICfM March 2008 ) |
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| Frankenpost, 1.2.2008 |
| Kostproben einer neuen, großen Stimme |
„Die Stimme, die ich einsetze, ist die, die ich
auch in der Dusche oder im Fahrstuhl gebrauche“, sagte der Tenor Jonas
Kaufmann kürzlich in einem Interview. Auf seiner Debüt-CD „Romantic Arias“,
die gerade bei Decca erschienen ist, lässt der Sänger diese
„Fahrstuhl-Stimme“ nun auch ein breites Publikum auskosten – und die Hörer
dürfen sich freuen.
Seine leicht baritonale Stimme, die dennoch mühelos und ohne Einschränkung
jede Höhe zeichnet, vermittelt Leidenschaft, Einfühlungsvermögen, Wärme,
Natürlichkeit, Gefühl und Ausdruckskraft – auch ohne dass man den
attraktiven 38-Jährigen mit südländischer Ausstrahlung auf einer Bühne vor
Augen haben muss.
Der Münchner gilt schon jetzt als Weltstar der Oper, als legitimer
Nachfolger eines Placido Domingo. Längst ist der Sänger, der bislang
erfreulich normal geblieben ist, Dauergast an den großen Häusern in Europa
und Übersee; er singt an der Royal Opera London genauso wie an der
Metropolitan Opera New York und der Chicago Lyric Opera, an der Bayerischen
Staatsoper München, an der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen
oder in Paris und Mailand.
Seit 2001 ist er eng mit dem Opernhaus Zürich verbunden und trat dort auch
in mehreren Neuinszenierungen auf, unter anderem als Idomeneo. Sein
Repertoire, das er kontinuierlich ausbaut, reicht von Verdi und Puccini über
Bizet, Massenet und Gounod bis hin zu Flotow und Weber. 2006 sang er den
Walther von Stolzing in einer konzertanten Aufführung von Richard Wagners
„Meistersingern von Nürnberg“ unter David Robertson beim Edinburgh Festival.
Ein Ausschnitt dieser Partie, das Preislied, findet sich auf der CD
„Romantic Arias“ neben zwölf weiteren Arien – allesamt hervorragende
Visitenkarten für jeden Tenor. Dabei wird Kaufmann von den Prager
Philharmonikern unter der Leitung von Marco Armiliato begleitet. Die Platte
enthält außerdem Kostproben aus „La Bohème“, „Carmen“, „Martha“, „Tosca“,
„Don Carlos“, „Der Freischütz“, „La Traviata“, „Manon Lescaut“, „Rigoletto“,
„Faust“, „Werther“ und „La damnation de Faust“ von Hector Berlioz.
Ausdrücklich bekennt sich Jonas Kaufmann zur Gefühlskunst: „Ich spiele gerne
romantische Rollen und singe gerne romantische Musik.“ Mit der CD, die seine
beachtliche Vielseitigkeit dokumentiert, will er auch zeigen, dass er
überzeugt zwischen den Sangeswelten wandert: Auf keinen Fall mag er sich,
wie es vor allem in Deutschland gerne geschieht, auf ein Fach festlegen
lassen. Kaufmann will – wie sein Vorbild Fritz Wunderlich, mit dem er
bereits jetzt verglichen wird – heute Mozart singen, morgen Lieder von
Schubert und übermorgen Beethoven oder Wagner. Und er tut es. Kerstin Starke
Decca, 1 CD 475 9966. |
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| Klassieke Zaken, NL |
| Recensies |
| De Duitse tenor Jonas Kaufmann is hard bezig de
operapodia te veroveren. Op zijn nieuwe cd geeft hij een proeve van zijn
veelzijdigheid. Aria’s van zo verschillende componisten als Puccini, Verdi,
Wagner, Berlioz zijn bij hem in goede handen. Che gelida manina, de aria van
Rodolfo uit Puccini’s ‘La Bohème’ is een must, Ach so fromm uit Flotows
‘Martha’ een buitenbeentje dat hij in het Duits zingt, zoals ook zijn grote
idool Fritz Wunderlich deed. Grandioso! |
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| LeTemps.ch, Pierre Michot |
| Opéra. Jonas Kaufmann. Airs romantiques |
| Avec un pareil physique, et une telle voix, le
ténor allemand ne pouvait connaître que des triomphes sur scène. Or le
disque est terriblement exigeant. Ça commence plutôt mal, avec un Rodolfo
guttural et tout en force. Cavaradossi a plus de ligne mais le timbre un peu
rêche conviendra mieux à l'héroïsme verdien qu'à la poésie puccinienne, à la
rudesse de Don José qu'à la suavité de Des Grieux. Et voici que le Faust de
Gounod a autant de charme que celui de Berlioz a d'ampleur. Quant à Flotow,
Weber et Wagner, ils révèlent le meilleur - virilité et élégance, ligne du
chant et sensibilité musicale - de ce chanteur terriblement attachant. |
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| Mannheimer Morgen, 8. Februar 2008, von
Stefan M. Dettlinger |
| Klassik: Jonas Kaufmann
erobert die Herzen mit Romantik |
| Ein Tenor unter der Dusche |
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Wie unter der Dusche oder im Fahrstuhl sänge er
heute, sagt Jonas Kaufmann - und meint damit wohl seinen unverstellten, wenn
man so will, ungekünstelten Zugang zur Kunst des Gesangs. Gut ist das, weil
beim Singen 80 Prozent Psychologie sind. Denkt jemand, er singe wie Gott, so
hat er die größten Chancen, dass ihm dies auch gelingt; der Zweifler
hingegen hat fast schon verloren. Schlecht ist das, weil die Versuchung zu
glauben, man könne alles singen, groß, sehr groß ist.
Eines steht fest: Deutschland kann sich glücklich schätzen, dass es einen
wie Kaufmann hat. Er entspricht in allen Parametern den Anforderungen des
modernen Opernhelden à la Villazón oder Netrebko: Er ist hübsch, hip, kann
verführerische Blicke entsenden und - ja, er singt auch noch mehr als
erstaunlich. Sein Debüt-Album "Romantic Arias" (Decca) legt davon Zeugnis
ab. Quer durch die Romantik arbeitet Jonas Kaufmann sich da, von Verdi bis
Puccini, von Bizet bis Massenet und von Weber bis Wagner.
Einfach zu schön
Gerade im deutschen Fach aber muss man dann doch einmal die Lob-Bremse
ziehen. Denn während sein Tenor in den drängenden Passagen der italienischen
Arien eines Rodolfo ("La bohème") oder Cavaradossi ("Tosca") großen Glanz
und leidenschaftliche Dramatik entwickelt und Herzen zum Schmelzen bringt,
wirkt sein Wagner schier parodistisch. Ob absichtlich oder nicht - Kaufmanns
"Morgenlich leuchtend im rosigen Schein . . .", Walther von Stolzings
Preislied aus Wagners "Meistersingern von Nürnberg", wirkt fast so, wie wir
Wagner noch nie gehört haben: operettenhaft, kitschig, flach, oder: einfach
zu schön, um wahr zu sein.
Obwohl wiederum nicht alles schön daran ist. Im Pianobereich hat Kaufmann
einige Unschönheiten zu bieten. Wo er im Forte offen, frei und brillant
klingt, dringt sein leiser Ton zu dumpf, gedrängt und so an unser Ohr, als
decke er sein Forte einfach nur mit einem Gegenstand ab (fast, aber nur fast
fände das Schimpfwort des Knödelns hier Anwendung).
Begleitet wird er allerdings sehr gut. Marco Armiliato und die Prager
Philharmoniker betten Kaufmanns Gesang üppig, aber sensibel ein und
unterstützen die emphatischen Momente in idealer Weise. Nun können wir die
Lob-Bremse wieder lösen. Deutschland kann froh sein, einen wie Kaufmann zu
haben. |
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| The Guardian, February 8, 2008 |
| Jonas Kaufmann: Romantic Arias, Kaufmann/
Prague Philharmonic/ Armilato |
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Tim Ashley |
| Jonas Kaufmann's latest album, his first for
Decca, is entitled Romantic Arias, an attempt to capitalise, no doubt, on
his heart-throb status. The title is a bit misleading, since the disc is
predominantly about obsession, presenting us with a portrait gallery of
19th-century operatic heroes, most of them trapped in conflicted emotional
situations with potentially dire consequences. Kaufmann is very much a
theatrical animal, and though he delivers everything with that dark, sexy
tone that makes him so remarkable, you're also aware that he is most
responsive when the dramatic context is at its most extreme. Figures such as
Verdi's Don Carlo and Weber's Max are more persuasively characterised here
than Puccini's Rodolfo and Cavaradossi, whose passions are less complex.
Elsewhere, he's quietly moody in scenes from Bizet's Carmen and Gounod's
Faust, and breathtaking in the Prize Song from Wagner's Meistersinger. |
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| Nordkurier, 06.02.08 |
| Aufgehorcht: Jonas Kaufmann |
| Eine neue große Tenor-Stimme |
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| Selten hat es so ein unbekümmertes und zugleich
vielfältiges Solo-Debüt gegeben. Man muss sich sofort erinnern, dass über
Jonas Kaufmann kolportiert wird, er wäre um ein Haar Mathematiker geworden.
Und er ist der lebendige Beweis, dass ein Sänger auch aus einem kleineren
Ensemble heraus, die ganz große Karriere antreten kann. Dieses Arienprogramm
wurde nicht nur nach Repertoire Gesichtspunkten zusammengestellt, sondern
erschließt die erstaunlichen Möglichkeiten des deutschen Tenors, der auch
das italienische und französische Fach gut beherrscht. Seine lyrische und
warme, durchgestaltete Stimme kommt da voll zur Geltung. Vor allem kann
Jonas Kaufmann in höchsten Höhen mit Leichtigkeit singen, vielleicht mit
etwas zu viel Schmelz. milo |
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| Tiroler Tageszeitung, 08.02.08 |
| Jonas Kaufmann: Ein Tenor für viele Rollen |
| CD-TIPP |
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| Rolando Villazón kann aufatmen: Mit einer
Arien-CD pusht das Label DECCA einen weiteren Tenor ins Gespräch und in die
Gazetten: Jonas Kaufmann. Jahrgang 1969, Opernfans bekannt, in Zürich,
Brüssel, Mailand (Scala), Salzburg und New York (Met) zu hören, aber weniger
in Deutschland und eben noch nicht jedermann ein Begriff. Kaufmann stellt
sich auf der CD mit deutschen (Martha, Freischütz, Meistersinger)
französischen (Carmen, Manon, Faust, Werther) und italienischen (Bohème,
Tosca, Don Carlos, Traviata, Rigoletto) Arien vor. Mozart wurde ausgespart.
Kaufmann ist vielseitig und stilsicher, singt musikalisch intelligent und
wortdeutlich, wählt individuelle Klangfarben für jedes Fach und jede Rolle.
Sein Tenor ist dunkel gefärbt, expansiv, kann sich lyrisch zurücknehmen oder
heldisch aufblitzen, und verfügt über dynamischen Reichtum. Die ziemlich
knallige Technik offenbart freilich auch gaumige bis angepresste Töne und
fehlenden Glanz. Manchmal klingt die Stimme älter als sie ist. (u.st.) Jonas
Kaufmann Romantic Arias DECCA |
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| Kleine Zeitung, 05.02.08 |
Debüt
Erst mit 38 Jahren durfte Jonas Kaufmann seine erste Arien-CD aufnehmen: Der
Münchner Zwischenfachtenor verströmt mit markantem dunklen Timbre in Arien
des deutschen französischen und italienischen Repertoires Gefühl und
Leidenschaft. Die Prager Philharmoniker begleiten ihn unter Marco Armiliato
solide. ENR ... |
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| Klassik.com |
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Markige Töne der deutschen Tenorhoffnung |
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| Südkurier, 11.02.08 |
| Der Romantiker |
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| Schon hat ihm die Opernwelt den Titel "Latin
Lover deutscher Zunge" verpasst: Jonas Kaufmann, Tenor, Nachwuchs-Star,
gutaussehend (geht heute nicht mehr anders) und von Decca frisch unter
Vertrag genommen. Der erklärte Romantiker hat sein Debüt mit "Romantic
Arias" bestückt, mit denen er zugleich seine fachübergreifende
Vielseitigkeit demonstrieren möchte: Verdi und Puccini finden sich hier
ebenso wie Massenet und Gounod, Weber und Wagner. Das ist nicht
ungefährlich, doch zeigt sich: seine Stimme hat eine tolle Strahlkraft. Nur
im Piano fehlt es an Glanz. (esd) |
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| SonntagsBlick, 3.2.2009 |
| Das Versprechen |
| KLASSIK |
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| Seine Stimme ist tenoral in manchen Lagen, aber
so sinnlich eingedunkelt wie jene eines Baritons. Recht gross ist ihr
Volumen und es scheint noch grösser zu werden. Kurz und wunderbar: Die
Stimme von Jonas Kaufmann ist dem Fach des Heldentenors zuzuordnen. Und: Der
Mann ist ein deutscher Heldentenor und diese Spezies ist so rar wie Schnee
auf dem Mond. Voilà, sein Debüt auf CD. Beachtenswert. Vor allem aber ein
Versprechen. Romantic Arias Jonas Kaufmann Universal, Hörenswert **** |
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| LaLibre, Belgien, 13.2.2008 |
| Opéra Le ténor allemand à la beauté lyrique |
| Jonas Kaufmann, nouveau divo
? |
| Nicolas Blanmont |
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On l'a déjà entendu et vu à la Monnaie, que ce
soit en concert, en récital ou même dans deux productions scéniques :
"L'enlèvement au sérail", en 1999, puis "La damnation de Faust", en 2002.
Mais, à l'époque, il n'avait pas encore la notoriété et la reconnaissance
qui sont les siennes aujourd'hui, et on peut se demander si sa gloire
grandissante ne risque pas de le cantonner désormais aux toutes grandes
maisons capables de payer des cachets que l'on imagine en hausse : c'est
que, en signant chez Decca, sans nul doute la maison de disques au catalogue
le plus riche en grands noms de l'opéra, Jonas Kaufmann a encore franchi une
étape. Déjà apprécié des connaisseurs, le ténor allemand accède ainsi au
statut de star lyrique, au même titre que Rolando Villazon ou Juan Diego
Florez, pour ne citer que ses collègues ténors de la nouvelle génération.
Plus encore que les deux précités, Kaufmann a, il est vrai, l'atout d'un
physique plutôt avenant. Mais on aurait tort de le réduire au statut de
bellâtre, tant ce qu'il montre ici dans ce premier récital est assez
remarquable.
Certes, le programme n'a, pour l'essentiel, rien de très original : Bizet
("La fleur que tu m'avais jetée" de Don José), Massenet ("Pourquoi me
réveiller" de Werther et "Ah Fuyez douce image" de Des Grieux), Gounod
("Salut, demeure chaste et pure" de Faust) et Berlioz (l'Invocation à la
nature de "La damnation de Faust") côté opéra français, Puccini ("Che gelida
manina" de Rodolfo, "E lucevan le stelle" de Cavaradossi) et Verdi ("De miei
bollenti spiriti" d'Alfredo, et, déjà plus rares dans ce genre d'exercice,
"Ella mi fu rapita" du Duc de Mantoue - on échappe à "La donna è mobile" -
et "Io la vidi, e il suo sorriso" de Don Carlo) pour l'opéra italien, c'est
finalement dans le répertoire allemand que les choix sont les plus
audacieux, tout restant relatif : le "Preislied" des "Maîtres-chanteurs de
Nuremberg", un extrait du "Freischütz" et un autre de "Martha" de Flotow.
Mais d'un bout à l'autre, on admire l'extraordinaire qualité de la diction,
capable de rendre à chaque mot sa clarté et son sens, la superbe
expressivité, et la maîtrise imparable de toute la tessiture avec un aigu
solaire, un grave sonore et un médium très présent.
Pour ne rien gâter, l'accompagnement de l'Orchestre Philharmonique de
Prague, excellemment dirigé par Marco Armiliato, offre les mêmes vertus
d'intensité, avec des sonorités riches et soyeuses. |
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| Telegraph.co.uk |
| Jonas Kaufmann: Romantic
Arias: Classical CD of the week |
| Richard Wigmore reviews Jonas Kaufmann's
collection of Romantic Arias |
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Jonas Kaufmann's svelte, un-tenorish physique and swarthy
good looks make him a publicist's dream, as Decca's booklet, larded with
studied-casual fashion shots, duly confirms. With the Latin appearance goes
a voice to match. No German tenor since Fritz Wunderlich has such a
succulent Italianate tone, without a trace of Teutonic grittiness or
nasality.
Yet Kaufmann is no Wunderlich sound-alike. While his free-ringing high notes
have a comparable visceral excitement, his timbre is a notch duskier and
more baritonal, with more heft in the middle and lower registers. He is also
a scrupulous and sensitive musician, building each of these arias with the
care of a Lieder singer. You'll be lucky to hear Max's aria from Der
Freischütz sung with such subtlety and involvement, from the rapt tenderness
of the opening to a climax of overwhelming despairing intensity.
In Beckmesserish mode you might say that Kaufmann makes the frivolous Duke
of Mantua in Rigoletto too similar to his Don Carlos and Alfredo ( La
traviata ). His voice does not smile easily, though criticism is all but
silenced by the grace and ardour of his phrasing, and those thrilling,
unforced top notes. Kaufmann's darkly impassioned "E lucevan le stelle" (
Tosca ) whets the appetite for his Cavaradossi in the theatre, while the
Flower Song from Carmen, ending with a honeyed high B flat, revives memories
of his triumphant Covent Garden debut.
The one relative rarity here is a gently sentimental aria from Flotow's
Martha, delivered with due elegance. Best of all is the Prize Song (Die
Meistersinger), sung as a true love song, with a kind of inner intoxication
and a variety of colour that I have never heard surpassed.
Marco Armiliato's accompaniments are solid rather than inspiring. But they
hardly detract from a feast of glorious tenor singing. |
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| Operatoday:
Jonas Kaufmann—Romantic Arias |
| Jonas Kaufmann’s debut album is a treat to the
ears of opera lovers. |
| ....This is a tenor for the 21st Century who
has a fresh sound and some fresh ideas and will grace our opera houses for a
long time. His good looks as well as his beautiful voice will continue to
give rise to the romantic leading man image that this album is all about. |
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theartofculture.de: Romantic Arias
Begleitet vom Prager Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Marco
Armiliato, der bei seinen Dirigaten normalerweise einen Schwerpunkt auf das
italienische Fach legt, hat der neue Münchner „Startenor“ Jonas Kaufmann
seine erste Soloeinspielung beim renommierten Label DECCA vorgelegt. Dabei,
und das gilt es besonders hervorzuheben, gibt er nicht nur Highlights das
italienischen Spinto- und Versimofachs zum besten, sondern präsentiert auch
französische und erstaunlicherweise auch deutsche Opernarien aus dem
durchaus heldentenoralen Bereich, wie beispielsweise Wagners Stolzing. Damit
dürfte er auf diesem Niveau, abgesehen vom altehrwürdigen Domingo, im Moment
wohl konkurrenzlos sein; doch bleibt es abzuwarten, ob er die größeren
Partien dieses Fachs – wie z.B. den Lohengrin in den übernächsten Münchner
Opernfestspielen – hinreichend zu bewältigen vermag.
Seine Stimme ist ein erstaunlich italienisch anmutendes Organ von stark
baritonaler Klangfarbe mit überraschend solider Höhenfertigkeit, wovon
besonders die Arie Alfredos aus Verdis La Traviata zeugt, in der er auch den
letzten hohen Spitzenton der Schlusskadenz nicht scheut, den meines Wissens
nach zuletzt Pavarotti auf CD eingespielt hat.
Technische Schwierigkeiten scheint ihm allerdings der Pianogesang in der
Höhe zu bereiten, so klingt das Liebesgeständnis am Ende seiner Blumenarie
aus Gounods Carmen sehr forciert und deutlich hörbar überaspiriert.
Fazit: Eine der interessantesten Tenoreinspielung der neueren Zeit und ein
Sänger, den man im Auge behalten sollte (und das nicht nur seiner Optik
wegen). |
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| campus-web.de, Online-Magazin:
The German
Wundertenor |
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| Metro, London, 8. Februar 2008 |
| Cool, Carmen and collected |
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Access all arias: The erstwhile
Don José, Jonas Kaufmann, releases his debut album of opera
favourites
Tenors are just
like buses. You wait ages for one and then a whole fleet
appears. And at the very head of the current crowd — or at least, jostling
for that position with two or three other superstars — is the slim, dark,
handsome German singer Jonas Kaufmann. He’s widely known to opera-lovers
for his superb performance as Don José in the premiere of the latest
London Royal Opera production of Carmen, and his recent excellent Alfredo
in La Traviata at the same house. On his eagerly-awaited debut opera
album, Romantic Arias (Decca), containing familiar favourites by Puccini,
Verdi and Massenet, he displays his beautiful sound, his wide variety of
colours and emotions, and an intense, truthful sense of characterisation.
And yet in the Italian repertoire, I’m somehow left with the impression
that he’s not quite as happy in the studio as on stage: there’s a hint of
constraint, of cautiousness. It’s the French arias (from Carmen, Manon and
Faust) that show Kaufmann blazing with dramatic and musical sensuousness,
and which are the reason to put the disc on your shopping list. That, and
some fine accompanying from Marco Arniiliato and the Prague Philharmonic.
Warwick Thompson |
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| Der Standard:
Musikrundschau mit Reißern |
JONAS KAUFMANN "Romantic Arias" (Decca)
Es geht gleich zu den Reißern: Da sollen Puccinis "Tosca"-Sterne blitzen
und Bizets Carmen besungen werden, und auch Wagner (Preislied) kommt zum
Zug. Und, ja: Tenor Jonas Kaufmann verfügt über ein markant dunkles
Timbre, was ihm das gewisse Etwas verleiht, er ist höhensicher, beherrscht
den Schluchzton beim italienischen Repertoire, und intelligent-dezent ist
seine Linienführung. Nur im Piano (hohe Lage) wirken die Töne etwas eng,
und mitunter schleicht sich ein verdächtiges Vibrato ein. Ob diese
Vielseitigkeit zwischen Bizet, Puccini, Massenet und Wagner (hier solide
begleitet von Marco Armiliato und dem Prague Philharmonic Orchestra) ein
(langes) Bühnenleben beschieden sein wird, muss sich erst zeigen. Im April
ist Kaufmann an Netrebkos Seite in Manon an der Wiener Staatsoper zu
hören; und in Klaus Bachlers erstem Münchner Intendanten-Jahr wird er
Lohengrin sein. (schach/tos / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.2.2008) |
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| WDR 3, HörZeichen 11.03.2008 |
| Jonas Kaufmann:
Recital |
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Audiorezension und
Portrait |
mit Klaus Leymann
Vor zwei, drei Jahren war Jonas Kaufmann allenfalls für Insider ein
Begriff. Aber dann eroberte der junge Tenor, der im Zürcher Opernhaus fest
engagiert ist, die großen Opernhäuser im Sturm. In London und New York
rasten die Opernfans aus, wenn Jonas Kaufmann auf der Bühne steht. Und
während die meisten Kollegen um das "schwere" Tenorfach einen Bogen
schlagen (müssen), vor allem um die gefürchteten Wagner-Partien, fühlt
sich Jonas Kaufmann gerade dann wohl, wenn anderen längst die Kraft
ausgeht. Die Stimme mit dem markanten dunklen Klang scheint keine Grenzen
zu kennen. Seine erste Opern-Solo-CD, "Romantic Arias", ist bei Decca
erschienen. Sie wird gefeiert wie eine Offenbarung - sie macht Publikum
und Kritik einfach nur glücklich.
Romantic Arias
Jonas Kaufmann (Tenor)
Prague Philharmonic Orchestra
Marco Armiliato (Leitung)
Decca
475 9966 |
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| Crescendo 11. März 2008 |
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Deutscher Tenor im italienischen Fach |
Kaufmann ist kein
Schmetter-Tenor, sondern bleibt seinen lyrischen Wurzeln verhaftet. Er
versucht mit seiner etwas kleineren Stimme besonders durch Emotionalität
zu überzeugen, die bei ihm nicht den Ausdruck in forcierten Spitzentönen
findet, sondern in einer beim ersten Hören ungewohnten Innerlichkeit. Der
Sänger scheint dem eigenen Klang nachzuhorchen, sucht nach den Seelen in
den Rollen und sagt selbst: “Ich finde es besonders bei Arienalben und
Konzerten wichtig, deutlich zu machen, wo die Charaktere in dieser einen
Arie, die man von ihnen singt, stehen: woher sie kommen, wohin sie gehen,
was ihre Probleme sind.” Mit seinem CD-Debüt und seinen Konzerten wird
sich zeigen, ob die Opernwelt diese eigenwillige Stimme goutieren wird.
Von Axel Brüggemann ( der Name unter dem Artikel auf der Crescendo
Seite wurde nachträglich und ohne Begründung auf Valery Voigt
geändert nachdem zu dem Artikel ein Kommentar geschrieben wurde) |
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| new.e-go.gr |
| Jonas Kaufmann: Romantic Arias |
Ένας δίσκος λίγες λέξεις
Να πω ότι ο Γερμανός Jonas Kaufmann διαθέτει μία από τις πιο διαυγείς,
δυνατές, ουσιαστικές, σωστές, υπέροχες και σέξυ ανδρικές φωνές που έχω
ακούσει τα τελευταία χρόνια; Δεν θα έλεγα την απόλυτη αλήθεια, διότι αν
θυμάμαι καλά, αυτή η φωνή είναι μάλλον μία από τις πιο όμορφες και
αισθησιακές που έχω ακούσει ποτέ! Ο Jonas Kaufmann μαζί με την σοπράνο
Άννα Νετρέμπκο, είναι οι δύο σημερινοί λυρικοί τραγουδιστές που μου έκαναν
τις πιο ευχάριστες εκπλήξεις όταν τους πρωτάκουσα. Ο Jonas Kaufmann παρότι
είναι γεννημένος και μεγαλωμένος στο Μόναχο, δεν έχει καμία σχέση φωνητικά
με «Γερμανό τραγουδιστή». Για την ακρίβεια είναι ο πιο.. ιταλικός τενόρος
που κυκλοφορεί στα λυρικά θέατρα του κόσμου σήμερα (με μια κατακόρυφη
άνοδο από τη μία εμφάνισή του στην άλλη. Ο πιο Ιταλός που έχει ανοίξει το
ρεπερτόριό του μέχρι τα όρια του λυρικού θεάτρου. Τραγουδάει από Bizet
μέχρι Wagner κι από Verdi και Puccini μέχρι Mozart, Gounod & Massenet, σε
μια εποχή που η εξειδίκευση των φωνών θεωρείται απαραίτητη και αναγκαία.
Το εντυπωσιακό είναι ότι ο Jonas όχι μόνο τα βγάζει πέρα με τις ιδιαίτερες
φωνητικές απαιτήσεις των διαφορετικών ρόλων αλλά η δύναμη ων ερμηνειών του
τον καθιστά τον ΑΠΟΛΥΤΟ ερμηνευτή του κάθε ρόλου.
«Θεός»!
Αμήν.
Ποια κομμάτια πρόσεξες;
Πρόσεξα ότι με την πολυαγαπημένη άρια του Βέρθερου «Γιατί με ξυπνάς ανάσα
της άνοιξης», ο νεαρός Jonas μου έδωσε μία και με ξάπλωσε. Δεν μπορώ να
σου πω πόσο καιρό είχα να το πάθω αυτό από τενόρο..
Δυο τρία πράγματα που ξέρω...
Η ηλεκτρονική διεύθυνση είναι: www.decca.com
CD το οποίο... Περιέχει μία από τις μεγαλύτερες εκφραστικότερες και
πιο ευέλικτες ανδρικές φωνές που έχεις ακούσει ποτέ. Ένας πολύ ΜΕΓΑΛΟΣ
τενόρος αποκαλύπτεται και περιμένει να τον ανακαλύψεις.
Τελικά να τον αγοράσω;
Μην κάνεις τέτοιες ερωτήσεις, ντροπή.
Την πιο θεατρική και ακριβή φωνή δε θα αγοράσεις?
Εδώ πρέπει να κανονίσεις να πάρεις το πρώτο αεροπλάνο και να πας όπου
παίζει να τον ακούσεις ζωντανά, για το δισκάκι συζητάς;
Α-πα-ραί-τη-το! |
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| Das ist griechisch, wenn es
nicht aussieht wie griechisch kann euer Browser keine griechischen
Zeichen. |
| Ein Freund aus Griechenland
war so freundlich mir den Hauptteil ins Englische zu übersetzen: |
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Could I say that Jonas Kaufmann
possesses one of the clear, stronger, meaty, correct, marvelous, sexy male
voices that I’ve heard over the past years? I wouldn't say the complete
truth 'cause if I remember well, this voice is also one of the most
beautiful and sensual I’ve ever heard!
Jonas Kaufmann, together with soprano Anna Netrebko are the singers of
today that surprised me the most when I first heard them.
Jonas Kaufmann, even if he's born and raised in Munich, has nothing to do
(vocally) with the German singer model. To be more precise he is the most
Italian tenor that we can find in the Lyric theatres of the planet today.
The most Italian one, who has widened his repertory to the limits of the
lyric theatre. He sings from Bizét to Wagner and from Verdi to Puccini
even Mozart, Gounod and Massenet in an era that voices focused on a
certain repertory is considered essential and necessary.
The most impressive is that Jonas Kaufmann not only is surpassing the
extraordinary vocal requirements of his different roles but the power of
his interpretations make him the ULTIMATE interpreter of each role
GOD!
Amen.
Den Rest habe ich versucht mit Babelfish zu übersetzen, aber das
Resultat ist nicht sonderlich gut.
Besonders gefallen hat dem Schreiber offensichtlich "Pourquoi me
reveiller" und er schreibt weiterhin, dass Jonas einer der wirklich großen
Tenöre (und "the most theatrical and precise voice") ist und empfiehlt
nicht nur die CD, sondern auch, sich in ein Flugzeug zu setzen und ihn
sich live anzuhören. (Recht hat er :-)) |
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| The Independent, 26.01.08 |
| Album of the week |
| Romantic Arias |
by Michael Church
As he is demonstrating in the Royal Opera House's La Traviata, the German
tenor Jonas Kaufmann has an artistry as refined as any in the business.
All he lacks is a really big sound, but that doesn't matter here. He
begins with a graceful rendition of "Your Little Hand Is Frozen", and
moves on via Don Jose in Carmen to a well- chosen medley from Verdi,
Massenet, Gounod and Weber. **** |
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| The Observer, 27.01.08 |
| Currently cutting a dash in
Covent Garden's La traviata the stylish German tenor Jonas Kaufman is in
romantic mood for his first solo album with a generous selection of
passionate arias from the core repertoire. From Puccini's La boheme ('Che
gelida manina') to Massenet's Werther (' Pourquoi me reveiller') via
Verdi, Bizet, Gounod, Berlioz and even Wagner's Die Meistersinger the
range and intensity of Kaufmann's singing again demonstrates that there is
far more to his artistry than his film star looks. ANTHONY HOLDEN |
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| The Mail on Sunday, 20.1.2008 |
| Jonas Kaufmann: Romantic Arias |
| Jonas Kaufmann especially admires
Placido Domingo and some of that distinguished veteran's questing
intelligence, he played nearly 120 roles on stage and recorded at least 90
of them, can be found in Kaufmann's newly issued debut album Romantic
Arias. As well as standard Puccini and Verdi he offers some superb Wagner
and Weber, as well as Gounod and Massenet and a particularly fine account
of an unusual aria from Berlioz's Damnation Of Faust. And he is already
learning that same composer's Les Troyens which most singers of his type
would never touch. Nowhere among these 13 items does his reach exceed his
grasp; everything is done with eloquence and impeccable taste. There will
be pressure on him to major on the German repertory particularly the
lighter Wagner roles and given the dearth of competition such stuff could
dominate his time to the exclusion of almost everything else. He says he
won't let it happen and I hope not. On this evidence he is embarking on a
career that could and should embrace anything he chooses from Mozart to
Puccini. |
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| The Sunday Telegraph; London,
13.1.2008 |
| CDs Out this week |
| Jonas Kaufmann is with Rolando
Villazon the most exciting tenor to emerge lately and he is the most
versatile as he shows on this disc of Verdi, Puccini, Massenet, Berlioz,
Gounod, Flotow, Weber and Wagner. His Italian repertory is slightly
unidiomatic but none the less impressive. An extract from La Traviata is
thrilling in its drama and lyricism, while well known arias from
Massenet's Manon and Werther are sensuous and virile. The tone is pure and
unforced both honeyed and strong. The Prize Song and Berlioz's invocation
to nature from Faust are winners. Marco Armiliato conducts. |
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| Politiken.dk |
| Ungt, flot tenortalent lyder
som en ny Domingo |
| Man taber underkæben flere gange,
når man lytter til 'Romantic Arias' med det unge stjerneklare talent Jonas
Kaufmann. |
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Kompletter Artikel |
| (für die Dänen unter uns, es
gibt leider keinen Online-Übersetzer für dänische Texte) |
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| Vielen Dank an Olle für die
Übersetzung: |
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| Dashing young tenor sounding
like a new Domingo |
| The jaw keeps dropping when
you listen to “Romantic Arias” sung by the young star talent Jonas
Kaufmann. |
With the looks of an Italian
photo model and a voice that encompasses not only the French-Italian
classics of Puccini Verdi and Massenet, but also German romantics like
Weber and Wagner, the young star tenor Jonas Kaufmann offers an
overwhelming experience.
It is not every day that a talent of this magnitude appears. He is at home
both at Mozart, whose tenor roles the young tenor has frequently sung on
stage, and with Wagner who is represented here by an extract in the form
of Walther von Stolzing’s broadly spanned Prize Song.
Kaufmann has the sun-drenched, muscular and flexible sound of the
Mediterranean, required for the Verdi repertoire. The extracts from La
Traviata and Don Carlos are especially apt.
As Don José he is reputed to have introduced new standards, but a
comparison with the Rolando Villazon recording on Virgin Classics shows
that there may be even too much cerebral finesse in Kaufmann’s
interpretation.
I am thinking of the play of covered sound and dynamics he tends to
employ, but which don’t conquer the heart in the way that Villazon’s
interpretations do and where the latter entirely identifies with his roles
in absolutely ideal interpretations.
Still the jaw drops again and again when you listen to Romantic Arias. In
arias from The Freishütz and Flotow’s once so popular opera Martha
Kaufmann offers great tenor singing with reflections of both Fritz
Wunderlich and Placido Domingo. |
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| OPERA NEWS, April 2008 |
| Critics Choice |
| OLD-FASHIONED ROMANCE |
| Tenor Jonas Kaufmann brings
dreamy intimacy but plenty of backbone, to a recital of nineteenth-century
arias |
| “ROMANTIC ARIAS” by Puccini,
Bizet, Verdi, Weber, Gounod, et al. Prague Philharmonic Orchestra,
Armiliato. Texts and translations. Decca CD 4759966 |
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Jonas
Kaufmann brings together several contrasting threads in an impressive
debut disc from Decca. The tenor has an old-fashioned approach to
repertoire, drawing from different Fachs in the manner of Fritz Wunderlich
(one of Kaufmann’s idols), yet bringing a modern and hip acting
sensibility to each work. Another contrast Kaufmann reconciles is the
vocal sound itself, with a baritonal warmth yet easy top, a dreamy
intimacy but with plenty of backbone. Most impressive of all, his
unconventional and highly individualized approach revitalizes standard
arias with naturalness and emotional truth.
The album title, Romantic Arias, refers not only to the nineteenth-century
repertoire but to the dramatic situation of each selection. Many of the
characters represented are artistic types (Rodolfo, Cavaradossi, Werther,
Faust, Walther von Stolzing), and Kaufmann seems temperamentally drawn to
these romantic personalities and eager to lay bare their inner lives. “E
lucevan le stelle” has never sounded so intimate and internalized; when
Kaufmann ascends softly on “o dolci baci, o languide carezze,” we seem to
be inside Cavaradossi’s mind and heart. The climactic high B-flat in voix
mixte * that caps Faust’s “Salut, demeure chaste en pure” makes sense as a
complement to the solo violin part, whose tone Kaufmann matches expertly.
Even non-artistic characters are caught at their most pensive and
reflective: Verdi’s Duke of Mantua is represented by “Parmi veder le
lagrime,” rather than by “La donna è mobile” or “Questa o quella,” and
Kaufmann brings real vocal elegance to this scene, with gorgeously graded
dynamics in the cadenzas. Alfredo’s recitative, aria and cabaletta (from
Act II of La Traviata) are also well drawn and paced in a long dramatic
line (but why not embellish the repeats?).
Kaufmann’s distinctive voice is instantly appealing, yet rather than
making a generic sound, he lets each language influence the color and
shading in a sensitive manner. His covered top is especially suited to
French repertoire, and the best cuts here are the arias from Carmen, Faust
(both Gounod’s and Berlioz’s), Manon and Werther. It’s a pleasure to hear
rarities such as Flotow’s ‘Ach, so fromm” (usually heard as “M’appari”),
from Martha, and “Durch die Wälder,” from Der Freischütz, in Kaufmann’s
native tongue. The other German selection, Walther’s prize song from Die
Meistersinger, receives an odd and underplayed interpretation that seems
excessively refined for the dramatic situation.
In many singers, soft effects, especially at climactic musical moments,
can come across as cheap tricks, but Kaufmann has an honest musical
approach that serves the emotional line. It helps that he has actually
sung most of these roles in production; he brings an actor’s thought
process to these performances, as if each piece were a monologue, complete
in itself yet suggesting its place within the entire work. Marco Armiliato
and the Prague Philharmonic provide perfect support.
JUDITH MALAFRONTE |
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*der Fehler wurde in der Maiausgabe wie folgt korrigiert:
CORRECTION: The climactic note in voix mixte that caps Jonas
Kaufmann's performance of Faust's "Salut, demeure, chaste et pure" on his
Romantic Arias disc is a C, not a B-flat, as stated in Recordings
(April).
Opera News hat die CD Kritik mit einigen Musikbeispielen auch online |
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| classicalsource.com |
| Jonas Kaufmann – Romantic
Arias |
| Reviewed
by: Richard Nicholson |
| An auspicious operatic recital
debut, then, from a tenor with considerable gifts. The promotion based on
his smoky good looks is off-putting, but will not matter if he maintains
his present standard of artistry. |
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Complete review |
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| Operaclick.com |
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CD: Jonas Kaufmann - Romantic arias |
| by
Amelia Imbarrato |
(die automatische Übersetzung
arbeitet nicht sonderlich gut mit Italienisch, aber gut genug um
festzustellen, dass es sich um eine sehr gute Kritik handelt)
Der letzte Satz:
Insomma, ben vengano CD che danno la confortante certezza che ci sono
artisti giovani che col gusto del nostro tempo riescono a trasmettere
tanta emozione.
Bedeutet in etwa:
Alles in allem gibt uns diese Cd die beruhigende Gewissheit, dass es noch
junge Künstler gibt, die mit dem Geschmack unserer Zeit in der Lage sind
erfolgreich große Emotionen zu vermitteln. |
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deutsche Übersetzung |
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englische Übersetzung |
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| Gramophone.UK, Editor's Choice |
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This
superb tenor builds on his Award-winner with opera arias to be savoured
‘Romantic Arias’
‘Were the position of World’s Top Tenor available, there may be no
stronger candidate at present than Kaufmann’
The more delicate critical constitutions among us will recoil at the very
idea of there being anything so distasteful as a World’s Top Tenor, but
were such a position available and the title to be competed for, there
would probably be no stronger candidate at the present time than Jonas
Kaufmann. The Gramophone Award-winning Strauss Lieder recital showed his
quality in that field, and now it is complemented by an operatic recital
that represents him in the 19th-century repertoire which remains central
to the public estimate of what is fitting, though the refined critical
constitution may not like that either.
Kaufmann’s voice, warm and full-bodied in its middle register, has an
excitingly brilliant top. It has a Latin richness, and the elements are
well integrated. The German component (his home town is Munich, though you
might have thought Vienna more likely) accounts for the broader
musicianship that shapes his phrases and fashions his tone as an
instrument sensitive to modulations of sense and sound. The recital opens
with Rodolfo’s La bohème narrative, and fine as that is, the Flower Song
from Carmen, which follows, is still better. Deeply touching in the
sincerity of its appeal, it is nevertheless offered as song, its lyrical
inviolate, the B flat of “et j’etais une chose a toi”, a climax not of
volume but of devoted tenderness.
I felt too that the recorded sound caught him most truly in this. Along
with the Rigoletto, Don Carlos and Manon arias, it brought him before me
as remembered “in the flesh”, whereas
I found that elsewhere some element in the tonal balance (an
over-insistence on upper frequencies perhaps) somehow blurred the
individuality. The Traviata I thought disappointing: too heroic in the
recitative, almost completely unsmiling in the aria (he should hear
Gigli).
For the most part this recital is a triumph. Some Mozart is promised in
the future. If that is up to the standard of this, and if both, in
replaying, live up to the Strauss, then in those world stakes putatively
mentioned above he will pretty certainly collect my vote
John Steane
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| OPERA.UK, March 2008 |
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Disc of the Month, March 2008, by Richard Fairman |
It is fortunate for Jonas Kaufmann
that the search for the ‘fourth tenor’ seems to have been abandoned since
the precipitate fuss over Roberto Alagna, José Cura and Rolando Villazón.
Kaufmann has been left to follow his path largely undisturbed, though
singing opposite Anna Netrebko will probably have put an end to that. He
is surely destined to be the leading German tenor of his generation—a
successor to Siegfried Jerusalem in the Wagner stakes?—but at the moment
is enjoying the freedom to sing a wider repertory while he can.
Just as this disc arrived for review, his first shot at Don José in the
Royal Opera House’s recent new production of Carmen was being televised.
He sings ‘La fleur que tu m’avais jetée’ in this recital, opening with a
dreamy soft tone that sets the mood nicely and gradually building his
warm, brooding tenor up to full throttle. These are the characteristics
that distinguish him from the competition today. His Des Grieux, though
not completely at ease in the high opening phrases of ‘Ah! fuyez, douce
image’, is a big-house portrayal, rising powerfully to a passionate
climax. As Faust—both Gounod’s (a soft, not quite perfectly controlled top
C in ‘Salut! demeure chaste et pure’) and Berlioz’s—he is able to be at
once tender and grand.
In Italian opera he could perhaps do with a brighter, more open sound. His
Duke in Rigoletto sings with impressive ardour in ‘Parmi veder le
lagrime’, though the voice loses its focus slightly at less than full
volume and there is no cabaletta; and his unusually dark-toned Alfredo in
La traviata misses something of the character’s youthful buoyancy, but the
cabaletta is present this time, sung with muscle and the bare minimum of
definition in the groups of semiquavers. He proves to be best suited here
to Don Carlos and the two Puccini arias, in which the rich, Germanic
warmth of his tenor is heard to fine effect and there is some gloriously
burnished singing.
Despite all this, the big interest of this disc lies in the German operas.
His ‘Durch die Wälder’ from Der Freischütz could hardly be bettered today,
and the Prize Song gives us the first glimpse of Kaufmann on disc in Die
Meistersinger, which he essayed in concert at the Edinburgh Festival in
2006. Here is surely a Walther set to win first prize, starting out
dreamily as if in a trance of inspiration and ending with a ringing series
of easy top notes that must be the envy of other aspiring tenors in this
repertoire. The Prague Philharmonic Orchestra is not among the world’s
best, but Marco Armiliato supports his soloist convincingly throughout.
Kaufmann himself is no tenor of promise. This is the finished article.
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| All music guide |
Review by Stephen Eddins
Tenor Jonas Kaufmann has resisted the pressure of opera companies and fans
to settle on a single repertoire and has insisted on spanning the
nationalities and styles of opera from the Classical and Romantic periods,
ranging from Mozart to Wagner and Puccini. This CD is a demonstration of
the wisdom of his decision not to let himself be restrained by the
expectations of others, and to venture into whatever roles interest him
and suit his voice. Kaufmann has a large, rich voice, and he handles it
with the variety required by this diverse repertoire. He is absolutely
technically secure, and that allows him to make some daring (and
effective) interpretive choices. He occasionally allows himself a
roughened texture, almost a grittiness, that you'd never hear in Pavarotti
or Domingo, but which is entirely appropriate for the character. After
all, these are mostly characters (Rodolfo, Cavaradossi, Don José, Werther)
who've been tossed around pretty roughly by life, and it's reasonable that
they should show evidence of their history in their singing. This is
especially effective and moving at the beginning of "Che gelida manina,"
where the roughness that Kaufmann allows into his tender declaration of
love, even at the very beginning of the story, speaks worlds about his
background and character. He has plenty of vocal heft for a heroic
Preisleid from Der Meistersinger, and the velvety tenderness for the
Massenet excerpts. An added attraction of this album is the inclusion of
arias from lesser-known operas, such as Berlioz's La Damnation de Faust
and Flotow's Martha. The Prague Philharmonic Orchestra, led by Marco
Armiliato, provides a solid, but not particularly distinguished
accompaniment. Decca's sound is fresh and clean, with a good sense of
presence. The collection should be of strong interest to fans of bel
canto, particularly those on the lookout for rising stars. |
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| El Nuevo Herald, Miami, Florida, 06 de
abril del 2008 |
| Voces que iluminan, luz que se oye |
| En otra movida que semeja la receta usada con
Flórez, Villazón y Netrebko, hace su entrada el tenor Jonas Kaufmann de
bien ganada reputación en teatros germánicos, aparte de un magnífico CD
con Lieder de R.Strauss. En Arias románticas, el apuesto muniqués
recorre un amplio espectro haciendo gala de recio dramatismo y de una voz
oscura, de tinte baritonal que podría evocar al joven Cura. En
Rigoletto, Traviata y Boheme se extraña cierta ''sonrisa'' en
la voz pero, como Max (El Cazador furtivo) o Walther (Los
maestros cantores de Nüremberg) se halla a sus anchas, presentando a
Cavaradossi, Don José y Werther como interesantísimas
opciones |
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| NZZ, 11.4.2008 |
| Italienische Tenor-Arien |
| Th. B. Ein «Mainstream»-Produkt - so denkt
man unweigerlich angesichts des CD-Covers, auf dem ein südländisch
wirkender Beau einem entgegenblickt. Auch das Programm selber, das primär
aus Zugnummern der italienischen und französischen Oper besteht, evoziert
Beliebigkeit - wäre es nicht ein deutscher Tenor, der da zu hören ist. Wer
dann die CD von Jonas Kaufmann abspielt, merkt rasch, dass es dem Sänger
n | | | | | |