|
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| Recital: Tenerife,
13.01.2007. Teatro Guimerá |

"Jonas Kaufmann, fait sensation, d'abord par son physique de star de
cinéma. Mais quelle voix, et quel musicien... Il chante en artiste et non
en ténor, capable de pianissimos et de vrais sons à décoller le plafond de
Chagal." |
| Recital: Gran Canaria,
14.01.2007. Teatro Cuyás |
| Fidelio, Zürich, 21. 01.
2007 |
| Die Zauberflöte, Zürich,
17. Februar 2007 |
| Recital, Toulouse, 19.
Februar 2007 |
| Don Carlo, Zürich, 22.
Februar 2007 |
| La Traviata, Zürich, 9.
April 2007 |
| Schubert: Winterreise,
Strasbourg, 20. April 2007 |
| Schubert: Winterreise,
Heidelberg, 22. April 2007 |
| Schubert: Winterreise,
Zürich, 30. April 2007 |
| Mozart: Die Zauberflöte,
Wiesbaden, 6. Mai 2007 |
| Liederabend, Teatro alla
Scala, 14. Mai 2007 |
| Ball der Künste, München, 18.
Mai 2007 |
| La Traviata, Paris,
Palais Garnier, 16. Juni 2007 |
| La Traviata, Milano,
Teatro alla Scala, Juli 2007 |
| Beethoven: Missa Solemnis,
München 27. Juli 2007 |
| Beethoven: 9. Sinfonie,
Luzern, 10. August 2007 |
| Beethoven: 9. Sinfonie, Carnegie Hall, 3. Oktober
2007 |
| Humperdinck: Königskinder, Zürich, 21. Oktober 2007 |
|
| Recital, Bordeaux, 26. November 2007 |
|
| La Bohème, Zürich, 4. Dezember 2007 |
|
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|
| Recital: Santa Cruz, Tenerife, 13.01.2007. Teatro Guimerá |
|
Diario de Avisos : Dos Recitales en el Festival, Auszug |
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| Recital: Las Palmas de Gran Canaria, 14.01.2007. Teatro
Cuyás |
|
Mundoclasico: ¡Qué fiato!, ¡Qué si bemol! |
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|
| Fidelio, Zürich, 21. 01. 2007 |
|
http://www.omm.de/: Neuer Stern am Tenorhimmel |
|
Scènes Magazine, Geneve |
Die
größte Überraschung bot an diesem Nachmittag Jonas Kaufmann in der Partie
des Florestan: Dem beeindruckenden und Crecendo (Anmerkung: soll wohl
"dem beeindruckenden Crescendo" heißen) am Beginn seiner Arie
folgte ein immer wieder mit dunkel strahlenden Spitzentönen gekröntes
differenziertes Rollenporträt das die Vermutung nahe legt, dass hier in
absehbarer Zeit mit einem neuen Wagnerinterpreten zu rechnen ist.Jonas
Kaufmann, dont l’étoile ne cesse de monter au firmament lyrique, peut
s’enorgueillir de pouvoir chanter sans peine apparente toutes les notes de
ce rôle éprouvant entre tous qu’est celui de Florestan ; et de plus, il
est parfaitement crédible scéniquement dans le costume de ce prisonnier
affamé. |
|
 |
|
| Die Zauberflöte, Zürich, 17. Februar 2007 (Premiere) |
|
Großer Opernabend in Zürich |
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Im Keller der suchenden Seelen |
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Atemberaubend präzis dirigiert |
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Königin im Kühlschrank |
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"Zauberflöte" in Zürich: Bravos für Harnoncourt, Buhs für Kusej |
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Trotz Abgründen auch erstaunlich witzig |
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Im Labyrinth der Ängste |
|
Neue Vorarlberger Tageszeitung: Zürcher "Zauberflöte": Traum und Albtraum |
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Endspiel Zauberflöte |
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Kuss und Schluss |
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Monostatos in der Wanne |
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Abgründige Seeleninnenräume |
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Ein Schreckensort - reich an Musik |
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Die vierte Prüfung im Schwimmbad |
|
Im Scheidungskrieg entzaubert |
|
SZ vom 20.02.2007 |
|
Basler Zeitung: Königin der Kühlkammer/ von www.operaguide.ch/reviews |
|
Berner Zeitung: Mozart und Mercedes/ von www.operaguide.ch/reviews |
|
Blick: Die entzauberte Flöte/ von www.operaguide.ch/reviews |
|
Der Landbote: Der Mozart, der aus der Kälte kam/von
www.operaguide.ch/reviews |
|
Die Presse: Rache aus dem Kühlschrank/von www.operaguide.ch/reviews |
|
Die Südostschweiz: Buhrufe nach der Entlassung aus dem düsteren
Irrgarten/von www.operaguide.ch/reviews |
|
Die Welt: Pamina und Tamino im Führerbunker/von www.operaguide.ch/reviews |
|
DrehPunktKultur: Bilderreigen auf der Drehbühne/von
www.operaguide.ch/reviews |
|
Hinter jeder Ecke lauern Triebe/von www.operaguide.ch/reviews |
|
St. Galler Tagblatt: Augen zu, Ohren auf/von www.operaguide.ch/reviews |
|
http://www.art-tv.ch/zauberfloete.pdf (Aufführung 23. Februar 2007) |
|
Opernglas
4/2007 |
|
Opera News
5/2007 |
|
Scènes Magazine, Geneve |
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| Auszüge |
|
|
Jonas Kaufmann musste innert Tagesfrist als Tamino für
Christoph Strehl einspringen. Man merkt nichts davon: Er geht voll in der
Rolle auf, singt herrlich und bildet mit Julia Kleiter ein wahrlich
prägendes Protagonistenpaar. |
|
| Und natürlich mit dem auf ihn eingestellten
Opernorchester Zürich. Was sich vor allem mit dem kraftvoll grundierten
lyrischen Einspringer-Glücksfall Jonas Kaufmann als Tamino, der souveräne
Klarheit in Selbstbewusstsein ummünzenden Julia Kleiter als Pamina, dem
nicht nur wohltimbriert singenden, sondern auch geschmeidig sprechenden
Ruben Drole als Papageno und natürlich dem Sarastro-Urgestein Matti
Salminen auch machen lässt. |
|
| Jonas Kaufmann und Julia Kleiter singen ihren Part mit
großer Schönheit und Klarheit. |
|
| Uneingeschränkt zu gefallen wussten der Einspringer Jonas
Kaufmann als Tamino, dem nur der Premierentag zur Einstudierung geblieben
war, und der junge Winterthurer Ruben Drole als Papageno, der als tumber
Tor durch die Szene wandelt und dabei überzeugend seine Gassenhauer zum
Besten gibt. |
|
| Als Tamino ist kurzfristig Jonas Kaufmann eingesprungen,
der dem Prinzen seine schwerer gewordene, baritonal timbrierte Stimme
verlieh. |
|
| Neben Kaufmann als Tamino wurden vor allem auch Julia
Kleiter als Pamina und Ruben Drole als Papageno mit viel Applaus bedacht. |
|
| Mit Jubel für die Sänger - allen voran für den als Tamino
eingesprungenen Jonas Kaufmann .... |
|
| Unter den SängerInnen war Jonas Kaufmann der Held des
Abends, übernahm er doch souverän in wenigen Stunden die Partie des Tamino
vom erkrankten Christoph Strehl. |
|
| Jonas Kaufmann, der erst am Premierentag den erkrankten
Christoph Strehl ersetzte, gestaltet einen Tamino von enormem Schmelz und
Musikalität und fügt sich sehr natürlich ins Ensemble und die Inszenierung
ein. |
|
| ...und als Tamino triumphierte der kurzfristig
eingesprungene Jonas Kaufmann mit gewaltiger, metallklarer Tenorwucht. |
|
| Wenn Jonas Kaufmann als Einspringer für Christoph Strehl
den Tamino tatsächlich in einem Tag erlernt hat, dann ziehen wir vor ihm
voll Bewunderung den Fechthut. |
|
| Und das Zürcher Mozart-Ensemble? Star des Abends war
ausgerechnet jener, der in letzter Minute für den erkrankten Kollegen
einsprang: Jonas Kaufmann als viriler, wunderbar strahlkräftiger Tamino.
Ein mitreissend präsenter Darsteller auf der Bühne (auch mal in
Unterhose), ein junger, schöner, poetischer Prinz. |
|
| ....er wurde an der Premiere durch Jonas Kaufmann
ersetzt, einen blendenden Tamino. |
|
| Bei der Premiere war Jonas Kaufmann als Tamino sein
Partner, der kurzfristig für den erkrankten Christoph Strehl eingesprungen
ist. Er bewegte sich ganz natürlich, agierte auch viel mimisch und
gestisch. Stimmlich ist ihm die Rolle eh wie auf den Leib geschrieben. |
|
| Welch ein Glück, dass in Zürich ein erlesenes
Solistenensemble bereitsteht. Jonas Kaufmann (bei der Premiere kurzfristig
für Christoph Strehl eingesprungen) begeisterte als Tamino mit
nuancenreichem, in allen Lagen präsentem Tenor. |
|
| Die Crux ist nur die, dass im Film ein anderer Darsteller
des Tamino zu sehen ist als auf der Bühne. Dies, weil der Tenor Christoph
Strehl unmittelbar vor der Premiere erkrankte und Jonas Kaufmann mit
seinem kräftigen, sicher geführten Tenor einsprang. |
|
| Und was das Opernhaus Zürich definitiv von einem
Provinztheater unterscheidet, ist die Art und Weise, wie es mit
Umbesetzungen umgeht: Wenn der weltbeste Tamino-Darsteller Christoph
Strehl am Tag vor der Premiere wegen Krankheit ausfällt, so springt eben
der weltbeste Tamino-Darsteller Jonas Kaufmann ein. |
|
| Schauspielregisseur Martin Kusej legt in seiner Sicht den
Akzent auf die Liebe zwischen Pamina und Tamino. Weil er in Julia Kleiter
eine faszinierende Sopranistin und in Jonas Kaufmann einen Tenor mit
grosser Stimme und Ausstrahlung hat, geht die Rechnung auf. Die
beeindruckendsten Szenen spielen sich denn auch zwischen diesen Figuren
ab. |
|
| Die Inszenierung, von Anfang an auf das Liebespaar
fokussiert, hat das Glück einer jungen und über alle Gefährdungen
triumphierenden Besetzung für beide: Als Fast-Opfer der Erkältung wurde
Julia Kleiter als Pamina angekündigt, als Einspringer in letzter Sekunde
für den erkrankten Kollegen der Darsteller des Tamino, Jonas Kaufmann.
Über allen Gefährdungen gestalteten beide auch in musikalischer Hinsicht:
sie geradlinig, aber intensiv, besonders in der von Harnoncourt als
leidenschaftlich verstandenen (aber dann doch zunehmend langsamer
werdenden) Andante-Arie «Ach, ich fühl’s»; er mit viriler Substanz und mit
Glanz auch in der Höhe. |
|
| Sie werden ihn lieben, den Jonas!“, versprach, nein: trug
Hausvater Alexander Pereira dem Zürcher Publikum auf – und pflichtschuldig
liebte es Jonas Kaufmann. Schließlich hatte der deutsche Tenor, nachdem
sein Kollege Christoph Strehl am Premierentag(!) wegen Bronchitis
ausgefallen war, „wie ein Wahnsinniger“ (Pereira) geprobt, um als Tamino
den Abend zu retten. Mag sein, dass aufgrund dieser Umstände seine relativ
dunkle, heldische Stimme dann und wann in den Hals rutschte –
darstellerisch waren jedenfalls keine Schwächen zu bemerken im Umgang mit
einer doch recht ungewöhnlichen Inszenierung. |
|
| Bei seinen Sängern kann sich Kusej jedenfalls nicht
beklagen: Sie setzten sich mit allen Kräften und mit viel
schauspielerischem Können für seine Inszenierung ein bis hin zu Jonas
Kaufmann, der noch am Tag der Premiere für den erkrankten Christoph Strehl
als Tamino einsprang. Man spürte zwar seiner Stimme an, dass er in der
Zwischenzeit einige schwerere Partien gesungen hat. Aber ein imposanter,
schön zeichnender Tamino war er gleichwohl. |
|
| Doch ist es eine gute, ein wenig harte, nicht sehr
flexible Basis für die beiden Protagonisten: Julia Kleiters
patent-praktische mit glockigem Sopran auftrumpfende Pamina und (des
einspringenden) Jonas Kaufmanns stimmlich schon über die Rolle
hinausgewachsenen, kernig, ja stählern zupackenden Tamino. |
|
| Als Tamino ist für den kurzfristig erkrankten Christoph
Strehl am Premierenabend Jonas Kaufmann eingesprungen. Er stattete den
Prinzen mit seiner balsamisch, baritonal timbrierten Stimme, die jedoch
mitunter heute zu schwer und zu stählern für den Prinzen wirkt, und
herrlicher Strahlkraft aus. |
|
| Der kurzfristig eingesprungene Jonas Kaufmann gab einen
männlich-coolen Tamino. |
|
| Jonas Kaufmann, als Tamino kurzfristig eingesprungen,
verkörpert den Prinzen auf
ideale Weise. Männlich, schön, mit kräftiger, gut sitzender Stimme, die
sich auch vor
Ausbrüchen fast wagnerschen Ausmasses nicht scheut.(„Erzittre feiger
Bösewicht…“)
Dieser Tamino hat Humor, unglaublichen Charme und wirkt Gott sei Dank nie
larmoyant. |
|
| Als Tamino war kurzfristig Jonas Kaufmann eingesprungen
(auf dem Besetzungszettel war noch der Name des ursprünglich vorgesehenen
Christoph Strehl gedruckt). Kaufmann gelang nicht nur das Kunststück, sich
binnen weniger Stunden in die Inszenierung einzuarbeiten; er war auch
stimmlich in hervorragender Verfassung. Sein Tenor gewann über einem
satten, dunklen Fundament hohe Strahlkraft und verströmte sich mit großer
Flexibilität und klanglicher Kohärenz. |
|
| The Tamino of Jonas Kaufmann — who stepped in
at the last moment for the ailing Christoph Strehl — seemed deeply worried
but sounded fabulously firm and almost steely. |
|
| La distribution est exemplaire et ne comporte
vraiment aucun point faible. Déclaré malade en dernière minute, Christoph
Strehl a été remplacé par Jonas Kaufmann, un ténor dont la cote monte à
une vitesse éclair depuis quelques mois : son Tamino viril a déjà des
accents wagnériens et impressionne autant par son impeccable ligne de
chant que par son engagement scénique alors qu’il n’a rejoint la troupe
que quelques heures avant le lever du rideau. |
|
| Nur Ausschnitte: |
|
| Kurier: Surreale Schrecksekunde, kurz vor
dem Hochzeitskuss |
|
Ein skurriler Albtraum kurz vor dem Hochzeitskuss.
Ein Blick in die Schlangengrube der Seele. Er dauert nur den Bruchteil
einer Sekunde. ...
... Sängern: Christoph Strehl erkrankte am
Premierentag, Jonas Kaufmann sprang als kraftvoller Tamino
ein. Neben Matti Salminen als
mächtigem ... |
|
| Münchner Abendzeitung: Wasserprobe im
Mercedes |
Mozarts »Zauberflöte« von Harnoncourt und
Kusej in Zürich
Märchen oder Posse, Love-Story oder gesellschaftskritische
Auseinandersetzung mit geheimen Zirkeln aller ...
... Martin Kusej versuchte erst gar nicht, sich durch das Gewirr zu
kämpfen, das Emanuel Schikaneders Libretto hinterlassen hat. Bei ihm
bietet Mozarts Bühnenpersonal keinen Anlass zur Euphorie. Prinz Tamino
(prächtig: Jonas Kaufmann), ein Antiheld, stolpert widerwillig durch die
auferlegten Prüfungen. Pamina, seine Auserwählte (brav: Julia Kleiter),
macht ... |
|
 |
|
Recital, Toulouse, 19. Februar 2007
www.classictoulouse.com: Comme un kaléidoscope de l’amour
Aujourd’hui, Jonas Kaufmann est devenu un ténor à la voix puissamment
projetée, au timbre d’un éclat fulgurant, à l’ambitus d’une profonde
largeur et particulièrement homogène. Un musicien d’une incroyable
subtilité aussi. Colorant son chant des mille nuances que les plus fameux
poètes ont déposées sur les strophes interprétées ce soir-là, Jonas
Kaufmann pare son émission d’une dynamique qui conjugue à la perfection la
révolte à la douceur et l’intime à l’universel. |
|
 |
|
| Don Carlo, Zürich, 22. Februar 2007 |
|
www.concertonet.com:
Kaufmann par-ci, Kaufmann par-là
Jonas Kaufmann fait des miracles à
Zurich............
Sa musicalité, son sens du phrasé, son élocution parfaite et ses
aigus chaleureux ont fait forte impression. |
 |
 |
|
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|
| La Traviata, Zürich, 9. April 2007 |
| www.mundoclasico.com:
El bueno y el malo |
| englisch:
The good and the evil |
|
| Auszug |
|
| Mi favorito, sin embargo, fue Jonas Kauffman, un tenor
fantástico (y valiente) que consigue sus mejores resultados cuando canta
notas agudas en forte. Por momentos tiene tendencia a cantar frases
demasiado largas, que no acaba de redondear. Por un lado, este exceso de
ambición puede no producir resultados perfectos; por otro, contribuye a
presentar la imagen de un enamorado ardiente que simplemente no puede
entender qué le está sucediendo. |
|
| My favourite, however, was Jonas Kauffman, a fantastic
(and bold) tenor who achieves his best results when he sings forte in the
upper range. Sometimes he was perhaps too enthusiastic about singing long
phrases. On the one hand, his being overambitious might not produce
perfect results; on the other, it helps portray an ardent lover who simply
cannot understand what is happening to him. |
|
 |
|
| Schubert: Winterreise, Strasbourg, 20. April 2007 |
| A L'OPÉRA DU RHIN / LE VOYAGE D'HIVER DE SCHUBERT |
|
Le sens du
mystère |
|
| Auszug |
|
Une diction idéale, mais surtout ce sens du mystère qui
fait de chaque lied la séquence d'un drame.
Kaufmann a ainsi tenu en haleine son public et l'a captivé du Gute Nacht
initial jusqu'au fantastique Leiermann. |
|
 |
|
| Schubert: Winterreise, Heidelberg, 22. April 2007 |
|
Morgenweb: Klang und Deutung |
| HEIDELBERGER FRÜHLING: Jonas Kaufmann mit der
"Winterreise" |
| Von Eckhard Britsch |
|
| Auszug |
|
| Der Mann hat Ausstrahlung. Sein Zugang zu dieser Folge
"schauerlicher Lieder", die Schubert selbstquälerisch gegen Ende seines
Siechtums als richtungweisende Einheit von Poesie und Klang, von Wort und
Musik zum Kosmos einer Depression zusammengewunden hatte, ist erst einmal
ein originär sängerischer. Seine Stimme hat Sitz, Farbe, modulierenden
Charme und attraktive Substanz. Aber bei diesem Sänger, der die
Jugendlichkeit gepachtet zu haben scheint, kommt jetzt auch ein
anrührendes Eingehen auf die Stimmungen der Lieder hinzu. Sind die
Lieder wirklich "schauerlich"? Bei Jonas Kaufmann klingt das anders,
subtiler, als wenn er nur der niederschmetternden Bilanz des einsamen
Wanderers nachspüren wollte. Bei ihm kommt ein feines Farbenspiel
seelischer Befindlichkeit in den Gesang, der ihn vor eindimensionaler
Betrachtung bewahrt. Denn über die Inhalte - Verzweiflung ob verlorener
Liebe und Todessehnsucht - hinaus zeigt Jonas Kaufmann, was dieser Zyklus
auch, ja vorrangig ist: wunderbare Musik, deren facettenreiche Schönheit
er auffächert. |
|
|
Die Rheinpfalz:
Brüchige Welt |
|
 |
|
| Schubert: Winterreise, Zürich, 30. April 2007 |
|
NZZ:
Erinnerung an den Frühling: Schuberts «Winterreise» im Opernhaus |
| Tages-Anzeiger:
«Winterreise», forte |
|
| Auszug |
|
| Jonas Kaufmann mit seinem langen, gelockten Haar, seinem
naturburschenhaften Auftreten und seiner betörenden Stimme erfüllt alle
Wunschvorstellungen, die man mit dem romantischen Jüngling verbindet, wie
ihn Wilhelm Müller in seinen Gedichten charakterisiert hat. Am schwersten
fiel dem Sänger mit der positiven Ausstrahlung wohl der Wandel seiner
Rolle von der anfänglichen Emotionalität zur Depression des Schlusses.
Mochte man bei den ersten Liedern noch zweifeln, ob ihm das gelingen
würde, so war man von dieser Kunst der Verwandlung zusehends gepackt. Die
Apathie des irre Gewordenen, die Kaufmann beim Schlusslied «Der Leiermann»
demonstrierte, ging unter die Haut. Für diese emotionalen Wechsel steht
ihm ein Stimmorgan zur Verfügung, das bruchlos von einem Extrem zum andern
gehen kann. Zum Erfolg des Abends trug der Pianist Helmut Deutsch bei, ein
Liedbegleiter erster Klasse. Gleichsam als zweites lyrisches Subjekt hat
er die Gefühlsausdrücke des Tenors begleitet, verstärkt und ergänzt. |
|
 |
|
| Mozart: Die Zauberflöte, Wiesbaden, Maifestspiele, 6.
Mai 2007 |
| Wiesbadener Tagblatt:
Neue Nuancen im Bekannten |
|
| Auszug |
|
| Kaufmann verfügt über empfindsame Pianokultur. Für die
Zähmung der Tiere, für die Begegnung mit Pamina findet er sensible
Zwischentöne der Hoffnung, Resignation und des leidenschaftlichen
Aufbegehrens. |
|
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|
| Liederabend, Teatro alla Scala, 14. Mai 2007 |
| Operaclick:
Milano - Teatro alla scala: Jonas Kaufmann, Liederabend |
|
| Auszug |
|
...e infine il famosissimo Zueignung, col quale
abbiamo capito che il concerto era finito davvero! Conclusione molto usata
e ideale per slancio musicale e per parole: "Habe dank!".
E questo ringraziamento possiamo rivolgerlo a nostra volta agli Artisti,
che hanno dato vita ad una serata rara e indimenticabile.
(heißt in etwa: Und diesen Dank können wir zurückgeben an diese Künstler,
die uns einen seltenen und unvergesslichen Abend bereitet haben.
Eigentlich lässt sich "che hanno dato vita" besser ins Englische mit
"brought to life" übersetzen). |
|
 |
|

Ball der Künste, München, 18. Mai 2007
Süddeutsche Zeitung:
Dein ist mein ganzes Herz
Ganzmuenchen.de:
Die Staatsoper ludt ein zum "Ball der Künste" im Haus der Kunst am
18.05.2007
(mit vielen Fotos von denen ich nur ein paar
ausgewählt habe)
Bunte:
Die Society tanzt - und
ein junger Tenor bekommt mehr Applaus als Bryan Ferry
Startenor Jonas Kaufmann verzückt
die Damen im Publikum, Vesselina Kasarova die Herren.
Allgemeine Zeitung: "Für den erkälteten Ramón Vargas wurde aus Paris Jonas
Kaufmann für „La donna e mobile“ und „Dein ist mein ganzes Herz“
eingeflogen." Anmerkung:
Jonas Kaufmann hat auch noch die Bildnisarie gesungen, hier ein sehr
kurzer Clip, den wir einem Youtube User zu verdanken haben:
Play
Video |
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| La Traviata, Paris, Palais Garnier, 16.
Juni 2007 |
Concertonet.com
C’est précisément le jeune Germont qui
apparaît comme le grand triomphateur de la soirée: prestance, aisance,
brio, vaillance, richesse du timbre, qualité du phrasé, rien ne semble
devoir manquer à Jonas Kaufmann, qui, se jouant des acrobaties qui sont
parfois exigées de lui, chante aussi bien assis qu’allongé, tête en bas ou
en portant Violetta.NZZ-Zeitung:
Alles in bester
Ordnung - oder fast
Bleiben die Champagnerkelche leer
und die Kehlen trocken, selbst beim «Brindisi», das der schüchterne
Alfredo - Jonas Kaufmann lässt das sehr glaubhaft hören - nur unter
Überwindung aller Furcht zustande bringt..........«Un dì felice», das
erste Duett der Liebenden, zeigt, wie flexibel Jonas Kaufmann mit seinem
geschmeidigen Timbre umzugehen und wie sensibel er sich seiner Partnerin
anzupassen vermag.
Espace.ch/Der Bund:
Ausgebuhte Wahrhaftigkeit
Jonas Kaufmann verkörpert den schicken, aber scheuen Jüngling vom Land
äusserst glaubhaft, singt mit prächtigem, in jeder Lage ansprechendem und
immer wieder ins Piano zurückgenommenem Tenor – eine Idealbesetzung!
Altamusica.com:
La Traviata de tous les défis
Le
magnifique Alfredo de Jonas Kaufmann
Formidable ovation aussi pour Jonas Kaufmann, Alfredo à la voix riche,
large, généreuse, musicien d’exception et comédien hors pair. Marthaler
l’a voulu décalé par rapport aux autres hommes de son monde, un Alfredo
timide, maladroit à l’extrême, touchant, fragile, agité, mais devenu un
autre homme, un vrai, à l’ultime tableau, après les épreuves initiatiques
du duel et du voyage à l’étranger.
On comprend mieux ses emportements, sa fougue mal contrôlée, ses
maladresses, ses remords, son amour insensé. Kaufmann joue toujours vrai,
comme pourrait le faire un grand acteur de théâtre ou de cinéma. Il est
même totalement naturel en entamant son air du deuxième acte allongé sous
la tondeuse à gazon qu’il tente de réparer.
Musicalement et scéniquement, il forme avec Schäfer un couple d’opéra
comme on en rencontre peu, générateur d’une immense émotion. Et quelle
satisfaction d’entendre des chanteurs qui ne donnent jamais l’impression
d’être aux limites de leurs moyens mais d’avoir au contraire en réserve ce
qu’il faut de souffle et de puissance quand la musique le demande et non
quand bon leur semble.
Spiegel-online:
Der Buhmann von Paris
Jonas Kaufmann war als Alfredo ein Ereignis. Der junge Deutsche sang mit
strahlender Kraft, mühelos füllte er das Haus bis zur Decke, und zwar in
vollendetem Belcanto.
Le Figaro:
Un destin de théâtre
Oui, Christine Schäfer a la voix bien légère et
bien lisse pour un rôle aussi latin, mais chez elle la fragilité fait la
force, la froideur l'expressivité. Voix très allemande aussi pour le ténor
Jonas Kaufmann, barytonnant, cuivré, quasi-wagnérien, tandis que Germont
père n'a jamais été le meilleur rôle de José van Dam.
Salzburger
Nachrichten
makellos: Jonas
Kaufmann
Podcast, BR-online (mp3-download):
Christoph Marthaler inszeniert Verdis "La Traviata" in Paris
Transkript des Teils, der Jonas
Kaufmann betrifft: Hervorragend hingegen schlägt sich auch in Paris
der Münchner Jonas Kaufmann in seiner eigentlichen Glanzpartie mit
isometrischer Phrasierungskultur und mit genügend Kraftreserven für
dramatische Akzente.
Podcast, dradio/kultur/mp3
- download: Fazit:
Keine feuchten Männerträume
Transkript des
Teils, der Jonas Kaufmann betrifft: der alte und der junge Germont
waren fantastisch besetzt.....der junge, Jonas Kaufmann, Münchner Tenor,
sieht aus wie ein Filmheld aus den späten 50er Jahren und singt mit
einer Leichtigkeit Spitzentöne, und springt dabei noch 5 Stufen hoch.
Die Welt:
Pariser Kurtisanen in der DDR
*
Auch der Alfredo von Jonas Kaufmann überrascht zunächst durch sein
ungewöhnliches Timbre: Es ist beinahe baritonal, im Piano mit einem
gaumigen Beigeschmack. Aber wie sich sehr rasch zeigt, ist er den
Spitzentönen mühelos gewachsen: Die Cabaletta "O mio rimorso" im zweiten
Akt beendet er mit dem - fakultativen - hohen C, auf das berühmte Kollegen
vorsichtshalber verzichten. Mit seiner glänzenden Erscheinung und seiner
Spielfreude hat er die schönsten Aussichten auf eine große Karriere.
Le Monde:
Une "Traviata" sur la
mauvaise voie
Son partenaire, Jonas Kaufmann, fait sensation, d'abord par son
physique de star de cinéma. Mais quelle voix, et quel musicien... Il
chante en artiste et non en ténor, capable de pianissimos et de vrais sons
à décoller le plafond de Chagall.
Klassikinfo.de:
Flatrate-Saufen für die Edelhure
Jonas Kaufmann hingegen hat mit seiner kräftigen und in den Akuti sicheren
Stimme keine Mühe, auch den lyrischen Grundton der Partie des Alfredo
hervorzuzaubern.
Financial Times:
Verdi without the Italian touch
Jonas Kaufmann’s exceptionally fine tenor is misplaced as Alfredo but you
ache to hear him in Meistersinger or Parsifal.
Bloomberg News:
No Bubbly Flows in Austere Communist `Traviata' at Paris Opera
*Jonas Kaufmann, too, has an unusual timbre for an Italian tenor part. He
almost sounds like a baritone. Yet he easily masters his top notes and
fearlessly attacks even the optional high C at the end of his Act II
cabaletta ``O mio rimorso,'' which some famous singers dare go near only
in the studio. (Gleicher Autor wie Die Welt)
Le Monde de la Musique:
Une Traviata nommée Edith
...et Jonas Kaufmann (dont la voix, ce 19 juin, a mis deux actes à «
sortir ») évite, lui, les tics de ténor.
Webthea:
La Traviata de Giuseppe Verdi
La dimension animale de Jonas Kaufmann
Mais l’essentiel du talent de Marthaler tient avant tout dans sa
formidable direction d’acteurs. Il est vrai que dans la distribution de
cette nouvelle production il est tombé sur deux magnifiques bêtes de
scènes. Jamais Germont, cet Alfredo énamouré, d’habitude un peu mou, un
peu lâche, n’a eu la dimension animale de Jonas Kaufmann, ténor de rêve au
timbre large et chaleureux, belle gueule et comédien hors pair. D’abord
petit renard non apprivoisé perdu dans la foule, ébloui par la femme
désirée comme par les phares d’une voiture, puis chat sauvage défendant
son territoire à coups de griffes et de dents…
Berliner Zeitung: Ticks aus der Partitur
Musikalisch gibt es nicht nur das schlüssige Zusammenfügen der Teile,
sondern auch das, was im Italienisch des Melodramma "abbandono" heißt, das
Sich-Verlieren des Sängers an den Augenblick, an die Leidenschaft, an den
Sog der Phrasen. Das zeigt der in seiner Jugend schon vollkommen
großartige Tenor Jonas Kaufmann, der bei allem Sinn für die musikalische
Architektur die Figur des Alfredo mit baritonaler Force und kreatürlicher
Wucht in die Welt treten lässt.
Le Soir, Belgien:
Entre Piaf et Dior, passionnant !
L'Alfredo de Jonas Kaufmann, en puissance et demi-teintes, est encore un
gamin, mal à l'aise dans la mondanité, brutal par passion. Ces deux-là
vous retournent les tripes !
Agence France-Presse:
Une "Traviata" sans
clichés, mais avare en émotions à l'Opéra de Paris
Mais à trop insister sur la médiocrité des personnages - Alfredo, par
exemple, n'est qu'un simple "loser" malgré la voix puissante du ténor
allemand Jonas Kaufmann - Marthaler rend parfois cette +Traviata+
anecdotique. A l'instar de sa Violetta qui, même isolée dans un rond de
lumière - le metteur en scène dit s'être inspiré d'Edith Piaf - n'émeut
guère.
De Standaard, Belgien:
Wrang feestje met
Verdi
Jonas Kaufmann bewijst zich als een vinnige zanger, niet met een éclatante
maar wel met een soepele stem. Als Alfredo is hij een volwaardige
tegenspeler. El Mundo, Spanien:
Escándalo en París: Edith Piaf revive en 'La Traviata'
El tenor germano fue la sorpresa positiva de la
velada de anteanoche a fuerza de valentía, de musicalidad y de
sensibilidad.Concertclassic.com:
Christoph Marthaler et Traviata : La Mort
Jonas Kaufmann marque pour longtemps le rôle
d’Alfredo, avec son ténor sombre et ses manières de chanter différemment.
Le Figaroscope: La
môme Violetta
Et puis il y a le somptueux ténor Jonas Kaufmann, émergeant
victorieusement de sa coiffure à la Sarapo et d’une gestique maladroite
voulue. Voix ambrée, au magnifique phrasé développé dans le lied et
l’opéra allemand. Son Don José a ébloui cet hiver le public londonien et
on envie les Milanais qui le verront le mois prochain en Alfredo face à
Angela Gheorghiu. Son duo avec Schafer ajoute à l’étrangeté corrosive de
cette vision d’une Traviata qui va beaucoup secouer les mélomanes.
Les echos:
Poupée brisée
Alfredo est-il un amoureux impétueux, un gamin capricieux blessé dans son
orgueil ? Jusqu'où va sa sincérité ? Jonas Kaufmann a pour lui sa
prestance, son aisance en scène ; sa voix est large et puissante, son
timbre sombre et cuivré.
Classic Toulouse:
Requiem pour une môme dévoyée
Jonas Kaufmann, l’un des grands de notre
temps
A ses côtés, le ténor Jonas Kaufmann est un Alfredo
sidérant non seulement de présence (et quelle présence !), mais aussi de
splendeur vocale. Et l’on ne sait quoi admirer le plus chez cet interprète
doué d’une voix aux reflets mordorés, puissante et musicale (tout le duo
final en demi-teinte !), parfaitement homogène, somptueuse de rondeur et
de grain, assurément l’une des plus belles, dans cette tessiture, du
moment.
Radio Notre Dame:
Prodigieuse modernité de la "Traviata"
Alfredo c’est le jeune ténor allemand Jonas Kaufmann qui sans en faire de
trop sait maîtriser son personnage et son chant en leur donnant une force
intérieure assez exceptionnelle.
Libération:
La Traviata en triste «Môme»
La soprano, avec ses limites en termes de projection, déploie même un art
de la nuance consommé aux côtés de l’Alfredo Germont rayonnant de Jonas
Kaufmann, timbre d’or, émission coulée, aigu épanoui, legato élégiaque.
El Pais:
Locuras que dan vida
Jonas Kaufmann es brillante como Alfredo, entre otras razones porque
encarna valores juveniles a los que agarrarse entre tanta desesperación.
Evene.fr:
Oeuvre mythique et scandaleuse de Verdi
Et dans le rôle d’Alfredo Germont, le ténor Jonas Kaufmann, "beau gosse"
au physique d’acteur de cinéma. A l’aise dans le jeu de scène, un timbre
chaleureux, il habite indéniablement son rôle. Le duo captive et fascine,
(sup)portant toute l’intensité dramatique de l’oeuvre de Verdi, jusqu’à
l’ultime instant…
Diapason 9/2007: On a
retrouvé le cadavre de la Traviata
Jonas Kaufmann a davantage de chance en Alfredo, même si ses moyens le
destinent désormais à des rôles plus dramatiques ligne de demi-dieu,
musicalité exemplaire, timbre à la fois sombre et riche, présence
superlative.
Opera, September 2007:
La Traviata in Paris
Kaufmann was on much securer ground. Not only did he look like the
heart-throb Sarapo, he gave a convincing portrayal of a gauche and utterly
besotted youth, and sang with a commanding beauty of tone.
Opera News, September 2007:
La Traviata, L'Opéra
National de Paris, 6/16/07
The biggest ovation of the evening was reserved for the Alfredo of Jonas
Kaufmann, whose portrayal of the gangling youth was remarkable. He began
Act II by repairing his lawn mower, into which he sang most of his
recitative; this convincing naturalism was carried too far when the tenor
sang what may have been an excellent top C with his back to the audience.
His increasingly baritonal tenor sounded rich and powerful but seems
destined for a different, heavier repertoire.
classiquenews.com:
dossier, Kritik und Ankündigung der Rundfunkübertragung
le ténor racé, flamboyant, ascensionnel de Jonas Kaufmann (né à Munich en
1969) hisse la production à son meilleur...Voilà un Alfredo ardent et
présent scéniquement dont l'or de la voix fait oublier la faiblesse de ses
partenaires.
Opéra Magazine:
PARIS LA TRAVIATA
Verdi
Acteur tout aussi convaincant, avec le plus d’un physique de jeune
premier, Jonas Kaufmann campe un Alfredo idéalement amoureux et ardent.
Mais sa voix, plus centrale et plus dramatique qu'il y a trois ou quatre
ans (il vient d’aborder Florestan et songe à Siegmund), n’est plus
vraiment celle de l’emploi. Comme Placido Domingo jadis ou, plus
récemment, José Cura, le ténor allemand paraît surdimensionné par rapport
à l’enjeu, ce qui ne retire rien à l’impact de son incarnation.
Ausschnitt/FAZ: Es gibt kein Glück im Unglück
Absturz in die Wirklichkeit: Christoph Marthalers kleinbürgerliche Lesart
von Verdis "La Traviata" in Paris
...entwickeltes musikalisch anrührendes menschliches Wesen. Eine
künstlerische Glanzleistung der José van Dam als Vater Germont mit noblem
Bariton und Jonas Kaufmann als liebeszerrissener Alfredo einen ebenso
klangschönen vokalen Rahmen geben wie das von Sylvain Cambreling mit viel
Spürsinn für dramaturgische Effekte und nuancenreiche Klangfärbung
geführte Orchester als sensible Begleitung der individuellen Sänger und
der massive Chor als Symbol des gesellschaftlichen Einspruchs.
Ausschnitt/Basler Zeitung: Die Agonie einer Sängerin
Christoph Marthaler lässt Christine Schäfer in Paris als Traviata sterben
... Christine Schäfer spielt und singt mit all ihrer sängerischen Kraft
und ihrer schauspielerischen Intelligenz einen Star, für den der Erfolg zur
Droge geworden ist. Ihr nicht nach steht der Tenor Jonas Kaufmann, der
einen seelisch labilen Alfredo gibt - nachdem er seine Violetta mit
Geldscheinen zu Tode beleidigt hat, wirft er sich ihr noch heulend an die
Brust.
Ausschnitt/Tages-Anzeiger: Feiern und sterben nach Marthaler-Art
Christoph Marthaler sorgt in Paris mit Verdis «La Traviata» für Wirbel.
Dabei ist die Aufführung tief berührend.
.....Und man glaubt ihr, dass sie sie in diesem Alfredo findet, der da auf
der Festgesellschaft auftaucht. Unbeholfen wirkt er mehr als einmal,
zersplittert ein Plastikglas in seinen Händen, aber eine grosse sensible
Stimme hat auch er: Jonas Kaufmann, der auch in Zürich schon oft bejubelt
wurde, ist in seiner Liebe so stark und facettenreich wie später in seiner
Wut (und in der Verzweiflung darüber). Braver Bürger Marthaler lässt die
beiden in Ruhe, fast zu sehr manchmal. Ihr Rückzug in eine
Rasenmäher-Strickzeug-Idylle ist ein totaler, die Bühne im Hintergrund
dient nur noch als Kleiderlager; das Geschehen findet hier nur in den
Stimmen und Gesichtern statt. Niemand verwickelt sich im gelben Wollknäuel
der für Marthaler-Habitués doch eigens dafür bereitzuliegen scheint. Und
auch das Orchestre de l Opéra national de Paris unter Sylvain Cambreling
bleibt diskret, setzt Akzente wo sie gebraucht werden, verzichtet aber auf
ein Übermass an Schmelz. Geradezu spröde ist der Klang gelegentlich was
die emotionale Echtheit des Gesangs erst recht unterstreicht...
Ausschnitt: Opernwelt, August 2007: Die Stadt, der Müll und der
Tod
besuchte Vorstellung: 3. Juli 2007 |
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....Christine Schäfer bietet von allem etwas, aber insgesamt doch nicht
genug. Auch der hochgelobte Jonas Kaufmann wirkte an dem Abend, den wir
besuchten, als Alfredo seltsam flach, angestrengt und verwischt in den
Vokalfarben. Und José van Dam als Vater Germont kann durch bekannt
würdevolles Auftreten nicht immer verdecken, dass seine beste Stimm-Zeit
allmählich in der Ferne verschwindet.....Gerhard Rohde |
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La Traviata, Milano, Teatro alla Scala, Juli 2007 |
Bloomberg:
Soprano Gheorghiu Rises Above the Boos at La Scala `Traviata'
The stars are the right age and attractive, and the chemistry works.
Gheorghiu has mastered the role, acting her socks off. Her voice is agile,
effortlessly produced and bright, though she was sometimes drowned out by
Kaufmann and the orchestra. Gheorghiu's voice has a slight wobble that
isn't always pretty.....
.....
Big Voice
Kaufmann, born in 1969, has a large voice gifted with a range of colors.
He sounded like a rich baritone in the aria "De Miei Bollenti Spiriti,''
and then produced a sweet, high lyric tenor during the duets. In moments
of anger he was a thrilling dramatic tenor, reminiscent of the great
Franco Corelli.
Concertonet:
Une Traviata de haute tenue
...Les membres du bruyant poulailler milanais sont-ils à ce point
exigeants ou blasés pour ne pas se rendre compte de la chance qu’ils ont
d’avoir échappé, disons, à La Traviata du duo Cambreling/Marthaler, pour
ne prendre qu’un exemple récent?....
Certes, Jonas Kaufmann ne possède pas ce que l’on pourrait appeler une
voix solaire, et l’absence d’italianità dans le phrasé se fait cruellement
sentir. De plus, le ténor, qui semble sur la réserve, mettra du temps à
trouver la pleine possession de ses moyens vocaux. Mais sa prestance ainsi
que les couleurs barytonales et le caractère viril de son timbre dissipent
les doutes initiaux. Operaclick:
Milano - Teatro alla Scala: tirando le somme al termine di Traviata |
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Nella stessa recita Alfredo era Jonas Kaufmann un ancor giovane tenore
tedesco dotato di una voce piuttosto scura, da lirico, tendente al lirico
spinto. Anche il volume è consistente e la salita verso un registro acuto
sonoro e squillante è ottima, senza mostrare nessuna difficoltà sul
passaggio. Queste sono, al giorno d’oggi, rare qualità che, se sfruttate
adeguatamente, potrebbero garantirgli un’interessante carriera nel
repertorio verdiano e italiano in senso più ampio. Certo per raggiungere
questo obbiettivo, Kaufmann deve ancora studiare per acquisire quello
stile appropriato che oggi gli manca. I falsettini, i portamenti e le
imprecisioni musicali ascoltate l’altra sera, sono inaccettabili,
soprattutto cantando Verdi. Ci auguriamo di risentirlo presto, magari con
un direttore d’orchestra che pretenda da lui qualcosa di più. |
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aclimilano, giornale: Al Teatro alla Scala tornano i grandi cantanti |
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Nel restante cast c’era un altro importante esordio scaligero, quello del
giovane ed interessante tenore tedesco Jonas Kaufmann, un Alfredo di bel
timbro brunito, che all’occorrenza sa anche piegarsi a mezzevoci e ad un
fraseggio teatralissimo, unito ad una recitazione e ad una presenza
scenica calamitanti. |
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Beethoven: Missa Solemnis, München 27. Juli 2007 |
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Münchner Abendzeitung:
Beethoven für Warmduscher |
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Münchner Tageszeitung |
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Süddeutsche Zeitung:
Gezähmter Exot |
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Der neue Merker:
„Festspiel-Konzert“, 27.7.2007 |
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Auszüge |
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Da durfte man aufatmen und sich am guten, von Anja Harteros strahlend
angeführten Solisten-Quartett aus Daniela Sindram, Jonas Kaufmann und
Christof Fischesser erfreuen. |
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Jonas Kaufmanns dünner, mitunter gar belegter Tenor verfügte - anders als
der Bass des soliden, meist pannenfrei agierenden Christof Fischesser -
nur über seltene Kraft-Momente. |
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... Staatsorchester, dem überzeugenden Chor der Staatsoper, Einstudierung:
Andrés Máspero) und dem eindringlichen Solistenquartett Anja Harteros,
Sopran, Daniela Sindram, Alt, Jonas Kaufmann, Tenor und Christof
Fischesser, Bass |
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Das Solistenquartett klang ebenso einheitlich und klangschön. Vor allem
die Damen ANJA HARTEROS und DANIELA SINDRAM ergänzten sich wunderbar in
Strahlkraft und Geschmeidigkeit, ohne dass ob der Fülle ihres Wohllauts
die zu verkündende Botschaft an Eindringlichkeit verlor. Die Herren taten
sich etwas schwerer: CHRISTOF FISCHESSER ist ein solider schwarzer, aber
nicht sehr charakteristischer Bass. JONAS KAUFMANN schien nicht seinen
besten Abend zu haben, in weiten Teilen klang sein Tenor ziemlich
angestrengt, in der Höhe nicht frei, sondern sehr kehlig.
Großer Jubel vor allem für Dirigent und Orchester beim Festspielpublikum. |
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Beethoven: 9. Sinfonie, Luzern, 10. August 2007 |
NZZ:
Das Werk, nicht seine Wirkungsgeschichte
Giornale della musica:
Lucerna apre con la Nona di Beethoven diretta da Abbado e un omaggio a
Tarkovsky
Giornale della musica:
English translation
Badische Zeitung: Wenn das Unmögliche wirklich klingt
The Telegraph:
Electrifying artistry: Lucerne Festival Orchestra
The Guardian:
Lucerne FO/ Abbado
Bloomberg:
Best Beethoven Money Can Buy Is in Lucerne
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Auszüge |
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Das Finale war dann das Finale – mit seinen Unterstreichungen (obwohl
weder aufgetrumpft noch skandiert wurde) und seinen qualvollen Höhen (die
der von Peter Dijkstra vorbereitete Chor des Bayerischen Rundfunks München
ohne Tadel meisterte). Der Bass Reinhard Hagen rief klangvoll nach
angenehmeren Tönen, Melanie Diener (Sopran), Anna Larsson (Mezzosopran)
und Jonas Kaufmann (Tenor) fügten sich mit ihrem Kollegen zu einem
austarierten Vokalquartett. Aber dann war wenig mehr auszurichten:
drängten der jubelnde Charakter und die Assoziationen an Festlichkeiten
mit aller Macht in den Vordergrund. Dennoch war das eine ausnehmend
hochstehende Wiedergabe von Beethovens Neunter und ein vielversprechender
Auftakt zu Lucerne Festival in diesem Sommer 2007.
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Con controllo totale delle percussioni del finale, che sotto altre
bacchette spesso insinuano effetti bandistici. Di alta classe i solisti,
Melanie Diener, Anna Larsson, Jonas Kaufmann, Reinhard Hagen, ottimo il
coro della Bayerischen Rundfunks. Al termine applausi calorosissimi, con
Abbado quasi nascosto fra gli orchestrali e dietro i solisti, e una lunga
standing ovation quando alla fine è ricomparso da solo sul palco.
English version:
This really was an unforgettable moment. Everything worked like a charm,
with contained dramatic gigantism in the first part, absolute lightness in
the Scherzo, then the miracle of the third accompanied by tangible emotion
in the house, and the rigid analysis and sonorous transparency of the last
part with total control of the percussion section in the finale, which
often sounds more like a band under different conductors. Soloists Melanie
Diener, Anna Larsson, Jonas Kaufmann, and Reihard Hagen were of superb
quality as was the chorus of the Bayerischen Rundfunks. Enthusiastic
applause at the end, with Abbado almost hidden among the musicians and
behind the soloists, and a long standing ovation at the end when he
reappeared alone on stage. |
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Vielleicht sorgt Abbados romanisches Sprachgefühl dafür, dass Schillers
Götterfunken in einem wunderbar innigen Legato-Ton sprühen und nicht, wie
so oft, abgehackt und zerstückelt werden. Der Chor des Bayerischen
Rundfunks (Einstudierung: Peter Dijkstra) agiert in diesem unpathetischen
Sinne, die Solisten tun ihr Übriges dazu: Melanie Diener, Anna Larsson,
Jonas Kaufmann und Reinhard Hagen machen begreifbar, welches Potenzial an
lyrischem Gesangsfluss in diesem Schlusssatz der Sinfonie steckt. |
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When the soloists and chorus added an even fuller dimension to the finale,
the effect was electrifying. The solo vocal quartet of Melanie Diener,
Anna Larsson, Jonas Kaufmann and Reinhard Hagen was luminous, and the
Bavarian Radio Symphony Chorus (which will again be singing Beethoven's
Ninth when Mariss Jansons conducts it at the Proms on August 30) was
matchless in diction and projection. This was a performances that left one
shattered and elated in equal measure. |
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And for once in this piece, the quartet of soloists - including the
outstanding tenor Jonas Kaufmann - matched the sensitivity and power of
the orchestra and the Choir of Bavarian Radio, making the finale an
overwhelming, all-encompassing experience.***** |
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The Bavarian Radio Choir, trained by Peter Dijkstra, can pack myriad
expressive nuances into each phrase and sing with such perfect diction
that each word is crystal clear. With Melanie Diener, Anna Larsson, Jonas
Kaufmann and Reinhard Hagen as his soloists, Abbado had an ideally
balanced team. |
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Nur Ausschnitt |
Tagesanzeiger: Herr Kunft trifft Beethoven
Kluge Reden, starke Musik: Am Freitag wurde das Lucerne Festival eröffnet.
.. Satz verriet es ebenso wie der wunderbar entspannte dritte und sie
entfaltete ihre kammermusikalischen Qualitäten gerade in der Masse: Selten
sind so viele orchestrale Details zu hören neben einem durchaus nicht
gebremsten vokalen Einsatz (hier vom Chor des Bayerischen Rundfunks und
den Solisten Melanie Diener, Anna Larsson, Jonas Kaufmann und Reinhard
Hagen). Der Applaus war warm ... |
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Beethoven: 9. Sinfonie, Carnegie Hall, 3. Oktober
2007 |
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Herald Tribune International/The Associated Press: Star-studded Lucerne Festival Orchestra makes US
debut with Robertson as sub for ailing maestro |
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The NY Times: Orchestra Adjusts to Guest Baton |
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The NY Sun:
Highlights From Lucerne |
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Opera News: In
Review, Beethoven's Ninth Symphony, Carnegie Hall, 10/3/07 |
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Auszüge |
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Solo singers Reinhard Hagen, Jonas Kaufmann, Anna Larsson and Melanie
Diener also gave strong performances in the symphony, as did the
Westminster Symphonic Choir. |
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The distinguished vocal soloists were excellent: the soprano Melanie
Diener, the contralto Anna Larsson, the tenor Jonas Kaufmann and the bass
Reinhard Hagen. |
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The vocal quartet — Melanie Diener, soprano; Anna Larsson, contralto;
Jonas Kaufmann, tenor; and Reinhard Hagen, bass — was adequate. Ms. Diener
had trouble singing soft and high, and Mr. Kaufmann was tight. But, again,
they were adequate. |
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| Robertson and tenor Jonas Kaufmann made a
truly uplifting moment out of the little march episode of the Finale,
where so many conductors have hung so many tenors out to dry. |
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Humperdick: "Königskinder", Zürich, Premiere, 21. Oktober 2007 |
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Der
Bund: Wann ist ein König ein König?
Ein Traumprinz
Beim zentralen Paar führt die Genauigkeit zur nötigen Konzentration.
Zwar fehlt Isabel Rey das lyrische Fundament der Stimme (hier klafft im
Zürcher Ensemble einfach eine Lücke), manchmal droht sie darum spitz zu
klingen, aber mit ihrem Spiel und vor allem den berückenden leisen Tönen
macht sie das längst wett. Überstrahlt wird ihre Leistung allerdings vom
schlicht superben Jonas Kaufmann als Königssohn. Natürlich in seinem
Spiel, mühelos in den heldischen Attacken wie in den lyrischen Linien, mit
einem Piano voller Schmelz: ein Traumprinz!
Tobias Gerosa, Der Bund (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf
www.opera-guide.ch
als pdf |
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Basler
Zeitung:
Deutsch und dennoch leicht
Isabel Rey besticht mit ihrer Wandlung vom einsamen unschuldigen
Mädchen zur liebenden Frau ebenso wie Jonas Kaufmann, der vom neugierigen
Jüngling zum desillusionierten Ausgegrenzten mutiert. Reys leichter und
doch klar fokussierter Sopran und der dunkel-virile Tenor von Kaufmann
finden so im Optischen ihr Äquivalent.
Verena Naegele, Basler Zeitung (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Der
Landbote:
Ach, und wenn sie doch gestorben sind?
Jonas Kaufmann: Vom burschikosen Parlando bis zu revoluzzerischem
Aufbegehren in dramatischen Höhen wartet sein Tenor mit einer flexiblen
und beherrschten Palette auf, und auch ihm gelingt es wie
selbstverständlich, den naiven Zug der Märchenfigur über alle Klippen der
musikalischen Herausforderung zu bewahren.
Herbert Büttiker, Der Landbote (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Die
Südostschweiz:
Opernmärchen
für Erwachsene mit einem todtraurigen Ende
Unter den Sängern brillierte Jonas Kaufmann als Königssohn, der
abgesehen von einem Einbruch der Kräfte am Ende des zweiten Akts
herausragend sang - mit viel lyrischem Schmelz, einer schönen
Farbenpalette und mitreissendem Engagement - und zudem hervorragend
spielte.
Reinmar Wagner, Die Südostschweiz (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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DrehPunktKultur: Königsburger
und Königs Besen
Kaufmann ist ob seiner Erscheinung und stimmlich eine Idealbesetzung,
denn er weiß in den eher lyrischen beiden ersten Akten mit seiner samtigen
Mittellage genauso wie im dritten Akt mit der Strahlkraft seiner
gereiften, metallischer gewordenen Stimme zu überzeugen.
Oliver Schneider, DrehPunktKultur (22.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Frankfurter
Allgemeine Zeitung:Die
Zeit der Einfalt ist nicht mehr
Wenn andererseits die Liebenden am Ende sterben, zugleich aber dank
einem dem Brot innewohnenden Zauber ihr höchstes Glück visionär erleben,
dann wird die Bühne in goldenes, warmes Licht getaucht, der Tenor Jonas
Kaufmann und die Sopranistin Isabel Rey bieten noch einmal ihre
beachtlichen stimmlichen und schauspielerischen Qualitäten auf, und das
von Ingo Metzmacher geleitete Orchester breitet ein Zaubergewirk
verflochtener Streichersololinien darunter, dass es eine Art hat....Die
beiden Hauptdarsteller sind in jeder Hinsicht glänzend.
Wolfgang Fuhrmann , Frankfurter Allgemeine Zeitung (23.10.2007)
Kompletter Artikel |
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Mittelland
Zeitung: Märchen
aus unserer Zeit
In diesem klugen Musizieren hat Metzmacher einen Protagonisten, der
mit ihm geht: Jonas Kaufmann, als unerkannter Königssohn. Sehr natürlich
sprechend, nimmt er singend seinen Weg. Und nur ganz selten will er auch
zeigen, wie toll er über das Orchester hinwegbrüllen könnte; aber es ist,
nebenbei, nie ein Brüllen, sondern immer klangschönes Gestalten von Tönen.
Meist hält sich Kaufmann zurück, gestaltet klug und passt sich liebevoll
seinem weiblichen Gegenüber, der lyrischen Sopranistin Isabel Rey, an.
Christian Berzins, Mittelland Zeitung (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Neue
Zürcher Zeitung:
Kinder, Künstler und die Wahrheit, die sie sagen
Wie bei Siegmund und Sieglinde nimmt das Unheil nun seinen Lauf: mit
einem (hier allerdings von Hand gereichten) Trank und mit junger Liebe,
wie sie Isabel Rey als süsse Gänsemagd und Jonas Kaufmann als
stimmprächtiger Königssohn so anrührend zeigen.
.....Das Ende ist rasch vermeldet, obwohl es den eindrücklichsten Teil
dieses ohnehin eindrücklichen Abends ausmacht. Von Krankheit und
Erschöpfung gezeichnet, findet das junge Paar vor die Hexenhütte, wo es
zum Liebestod im Geiste von «Tristan und Isolde» kommen sollte. Nicht
Trank nehmen die beiden zu sich, sondern das vergiftete Brot, das die
Königstochter noch als Gänsemagd hatte backen müssen. Hier schwingt sich
Humperdinck zu einem tragischen Ton von eigener Kraft auf, der von Ingo
Metzmacher in ganzer Grösse zur Geltung gebracht wird und der Isabel Rey
wie Jonas Kaufmann noch einmal in helles Licht bringt, während es
Jens-Daniel Herzog mit Rampensingen bewenden lässt.
Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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St. Galler
Tagblatt:
Ein Märchen aus heutiger Zeit
Isabel Rey besticht mit ihrer Wandlung vom einsam-unschuldigen Mädchen
zur liebenden Frau ebenso wie Jonas Kaufmann, der vom neugierigen Jüngling
zum desillusionierten Ausgegrenzten mutiert. Reys leichter und doch klar
fokussierter Sopran und der dunkel-virile Tenor von Kaufmann finden so im
Optischen ihr Äquivalent.
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Blick: Klebrig
quillt die Langeweile
Jonas Kaufmann begeistert als Königssohn. Aber eben: Auch toll
gesungen bleiben die Schwächen des Stücks bestehen.
Frank Gerber, Blick (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Tages-Anzeiger:
Gesucht
wird: Ein König. Oder auch nicht
Zunehmend starverdächtiger Tenor: Auch Jonas Kaufmann als Königssohn
hat mehr als seinen starken, warmen, zunehmend starverdächtigen Tenor zu
bieten: eine Bühnenpräsenz, die sich bei weitem nicht im
Naturburschenhaften erschöpft, das er hier einmal mehr zelebrieren darf.
Susanne Kübler, Tages-Anzeiger (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Wiener
Zeitung:
Ein verharmlostes Opernmärchen
Umso größer ist der Abstand zum Königssohn, weil Jonas Kaufmann als
dessen ideale Verkörperung angesehen werden darf. Ein strahlender
Heldentenor, dabei rollenbedingt etwas naiv im Spiel sich gebend,
gesanglich fein abstufend, dabei jederzeit wortverständlich. Was man sonst
von keinem der zahlreichen Mitwirkenden behaupten kann.
Ernst Scherzer, Wiener Zeitung (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Zürichsee-Zeitung+Zol:
Lasset die
Kinder zu mir kommen
Eine grosse Aufführung. Und für alle Beteiligten ein Rollendebüt. Jonas
Kaufmann ist mit seiner jünglingshaften Lockenpracht der Inbegriff eines
Königssohns. Strahlend bei Stimme, heldisch im Klang und gleichzeitig, im
Ungang mit seiner Gänsemagd, knabengleich schwärmerisch verträumt - das
kann man sich adäquater gar nicht vorstellen.
Werner Pfister, Zürichsee-Zeitung (23.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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www.opera-guide.ch:
Düsteres
„Märchen“
Ein absoluter Glücksfall war die Besetzung des Königssohns mit Jonas
Kaufmann. Viril, samtig, farbenprächtig, mit baritonalem Fundament
ausgestattet ist seine Stimme und er verfügt über eine hervorragende
Diktion. Dieser hochmusikalische Interpret vermag vom leisesten Piano bis
zum Fortissimo alles zu bieten; und auch ein „messa di voce“ ist für ihn
kein Fremdwort. Zudem sieht er auch noch blendend aus und ist ein
richtiges Bühnentier - ein Künstler, der immer wieder zu begeistern
vermag!
Chantal Steiner, VOX SPECTATRITIS (22.10.2007)
Kompletter Artikel auf www.opera-guide.ch |
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Welt online: Werden sie zusammenkommen?
Neben Metzmacher dominierte Jonas Kaufmann als simpler, doch strahlend
anrührender Königssohn diese Aufführung mit seinem unermüdlichen, schön
dunkel grundierten, gestählten, aber flexibel geführtem Tenor. Von
deutscher Märchenseele - mal sehen, was das bald für Auswirkungen in der
Wirklichkeit des Musikbetriebs haben wird. Kaufmann jedenfalls hat seinen
Plattenexlusivvertrag mit der Decca jedenfalls längst in der Tasche. |
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art-tv: Opernhaus Zürich/Königskinder

Jonas Kaufmann begeistert in einer intelligenten, zutiefst menschlichen Inszenierung der KÖNIGSKINDER!
..... Das ganz grosse Ereignis des Abends ist Jonas Kaufmann, der die anspruchsvolle Partie des Königssohns mit Bravour meistert. Seine Darstellung der Wandlung vom ungehobelten, verwöhnten Prinzen zum Mann, der zu Demut und Menschlichkeit fähig ist, verdient höchstes Lob. Er besitzt die jugendlich strahlende, in allen Lagen perfekt sitzende, dunkel gefärbte Tenorstimme, welche das Publikum zu Recht begeisterte!
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Frankfurter Rundschau: Ein Weltabschiedsstück |
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Von den Sängern imponierte am meisten Jonas Kaufmann als tenoral
kraftvoller, aber auch feinerer Nuancen fähiger Königssohn. |
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Financial Times: Something wonderful unearthed |
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Jonas Kaufmann, in spite of indisposition, is the fairytale prince of most
opera-goers’ dreams, young, reckless, beautiful, with charisma to spare
and a voice that combines lyricism and heroic heights with little sign of
strain. |
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suedkurier.de/+ Vorarlberger Nachrichten:
Königskinder ganz ohne Kitsch |
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Jonas Kaufmann versah am Premierenabend den Königssohn mit der passenden
Dosis Charisma und sang mit einer Tenorstimme, in der sich Seidenglanz und
Metall zu einer wunderbaren Mischung verbanden. |
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Klassikinfo.de: Tod in der Turnhalle |
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Jonas Kaufmann, nicht ohne Grund Publikumsliebling der Zürcher, singt und spielt
den Königssohn in der aufkeimenden Liebe und dem allmählichen Bewußtwerden
seiner Verantwortung für andere Menschen mit einer unwiderstehlichen Mixtur aus
feiner Mozart-Stimme und jugendlich heldischem Tenor ebenso charmant und forsch
wie zärtlich sensibel. |
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Deutschlandradio Kultur:
Podcast/Premierenbericht/Fazit |
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(Hauptsächlich über die Oper, die Inszenierung und das Dirigat, dass für einige
Sänger zu laut schien, mit Ausnahme von Jonas Kaufmann, der alle überragte.) |
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LeTemps.ch:
L'innocence brisée |
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Tour à tour impétueux, sensuel et voluptueux, le ténor Jonas Kaufmann (le Fils
du roi) porte haut son rôle. |
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Klassik.com: Vergiftetes Denken |
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Isabel Rey (Gänsemagd) und Jonas Kaufmann (Königssohn) nimmt man dagegen
ihr musikalisches Rollenverständnis nicht vollständig ab. Wenig passt Reys
voller, dramatischer Sopran zu ihrer naiv-kindlichen Spielweise; und
Kaufmanns schauspielerische Hau-Drauf-Verführkünste harmonieren nicht mit
seiner zumindest anfangs eher verschleierten Tenorstimme. |
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Opernglas, Dezember 2007: Königskinder, Zürich/Jonas Kaufmann machte die Zürcher
"Königskinder" zum Erlebnis |
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Bild vergrößern |
Und
hier sorgten Isabel Rey und Jonas Kaufmann nicht nur vokal für eine
Sternstunde. Die beiden waren ein glaubhaftes, berührendes Paar, das in
seinem Spiel feine Nuancen auszudrücken verstand.
......
Jonas Kaufmann gab den Königssohn - der Rolle entsprechend - etwas
forscher und brachte in die Beziehung zur Gänsemagd ein Moment des
erotischen Angezogenseins ein. Nach einer Phase, in der er sich
dramatischere Partien anzueignen begonnen hatte und vokal etwas unsteter
wirkte, befindet sich der deutsche Tenor offenkundig wieder in Topform -
nicht nur sein Tamino in der »Zauberflöte« letzten Februar, sondern auch
der Königssohn war ein eindrücklicher Leistungsausweis. Die Register
erschienen gut verblendet, und entsprechend elegant gelangen die
dynamischen Abstufungen - da gab es, eingebunden in eine differenzierte
Phrasierung, melancholische Schattierungen ebenso wie metallisch glänzende
Spitzentöne. Überdies hielten Kaufmanns dunkles Timbre und seine flexible
Tongebung die Bestimmtheit und Jugendlichkeit, die beide in der Rolle
angelegt sind, in faszinierender Balance.
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Einhelliger Beifall für den Dirigenten und die Sänger, wobei Jonas
Kaufmann in der Publikumsgunst mit Recht zuoberst stand
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Opernwelt, Dezember 2007: Leuchtend in eure Herzen gehen |
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Jonas Kaufmann, nicht ohne Grund Zürcher Publikumsliebling, singt und
spielt den Königssohn mit einer unwiderstehlichen Mixtur aus (noch) feiner
Mozart-Stimme und (schon) jugendlich heldischem Tenor. Er zeigt eine
Figur, die zwischen aufkeimender Liebe und Verantwortung für andere hin-
und hergerissen ist. Der Kontrast zwischen individueller Lust und sozialer
Pflicht, schäumendem Gefühl und notwendiger (Staats) Raison schwingt mit,
wenn dieser blaublütige junge Mann sich unters Volk mischt, um in seine
Herrscherrolle hineinzuwachsen.
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Orpheus 1/2, 2008: Triumph für ein verkanntes Werk
JONAS KAUFMANN verkörpert ihn aufs trefflichste und in musikalischer
Hinsicht betörend. Der kernig-dunkle Tenor, seine virile Erscheinung
verleihen ihm eine darstellerische Glaubhaftigkeit und Autorität, die ihn
Mittelpunkt des Stückes werden lassen.
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Opéra Magazine, France
ZURICH, KÖNIGSKINDER Humperdinck
Jonas Kaufmann, en revanche, convainc totalement en Fils du roi: le ténor
allemand brosse un portrait flatteur de ce personnage qui rappelle les
jeunes héros wagnériens. L’intonation est franche, d’une justesse
parfaite, et l’éclatante rondeur du médium fait merveille dans les
nombreux passages où le chant se mêle à la parole, en une sorte de
Sprechgesang mélodieux.
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Opera News 2/2008 - IN REVIEW
ZURICH — Königskinder, Opernhaus Zürich, 10/21/07
Jonas Kaufmann was ideally cast as the King's Son, a handsome
blueblood whose noble heritage transcends his shabby appearence. Kaufmann
spun his tenor lines with eloquence, poise and beauty, enduing them with a
silver sheen.
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Nur Ausschnitte: |
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Badische Zeitung: |
24.10.07 Sympathie für schwarze Schafe - Dirigent Ingo Metzmacher
und Regisseur Jens-Daniel Herzog nehmen sich an der Zürcher Oper Engelbert
Humperdincks vergessener ...
...Ein Regisseur hegt Sympathie für ein Stück. Vor allem Jonas Kaufmann
überzeugt als Königssohn mit seinem kräftigen im Fundament sehr baritonal
ausgeprägten Heldentenor, der sich nachhaltig für das Wagner Fach
empfiehlt.
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Neue Luzerner Zeitung: |
25.10.07 Opernhaus Zürich/Triumph für Humperdinck
Engelbert Humperdincks (1854-1921) «Hänsel und Gretel» gehört weltweit zu
den meist gespielten Opern. Das übrige Oeuvre des Spätromantikers ...
... und leuchtenden Bläsern. Ein Glücksfall ist auch Jonas Kaufmann als
Königssohn. Er verfügt über einen biegsamen, schlanken Tenor mit
baritonaler Basis, strahlender Mittellage und sicherer Höhe und gestaltet
die anspruchsvolle Partie facettenreich. |
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Recital, Bordeaux, 26. November 2007 |
Sud
Ouest Gironde
Gironde, mardi, 27 novembre 2007, p. 18
Luc Bourrousse
H. Deutsch & J. KaufmannFaisons simple : Jonas Kaufmann est l'un des
plus formidables ténors actuellement en activité, et plus globalement un
magnifique artiste. Son art de diseur s'impose d'emblée dans la longue «
Bürgschaft » de Schubert, qui aura rarement paru aussi captivante, servie
qu'elle était par un sens de la narration, de l'architecture aussi bien
dramatique que musicale, une maîtrise de la dynamique, une perfection
d'élocution absolument exceptionnels. Et quelle voix ! Sûrement les
magnifiques « Sonnets de Michelangelo » de Britten ont rarement été chanté
avec cette somptuosité de couleurs, cette chaleur italienne dans le
timbre, cette pure splendeur vocale.
Les Strauss sont plus superbes encore, de « All mein Gedanken » jusqu'à
l'ultime « Zueignung », aussi attendue que somptueuse, en passant par
l'extase d'une « Freundliche Vision » d'anthologie. Tout cela palpite et
vit avec une intensité et une évidence exemplaires, sans jamais frôler le
maniérisme ou sombrer dans le cérébral. Un bonheur absolu, dans lequel le
piano expressif de Helmut Deutsch tient une part non négligeable.
On ne s'étonne guère que Jonas Kaufmann fasse salle comble dans les
capitales où il se produit d'ordinaire, et que l'on se soit même déplacé
de Paris pour venir l'entendre : mais ce public enthousiaste d'hier soir,
par sa terrible maigreur, laisse songeur quant à la réelle stature
artistique d'une ville qui veut se rêver en capitale culturelle, et dans
laquelle il ne s'est pourtant pas trouvé plus de trois cents personnes
pour venir applaudir un pareil artiste...
Hier soir au Grand-Théâtre de Bordeaux. |
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Altamusica.com: L’irrésistible ascension de Jonas Kaufmann |
Avec ce triomphal récital au Grand-Théâtre de Bordeaux, le jeune ténor
allemand Jonas Kaufmann vient de confirmer face au public français le
tournant que connaît sa carrière internationale. Un immense moment de
chant et de musique, à même de rappeler les prestations en récital de
certains monstres sacrés de la scène lyrique des années 1950-1960.
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Tous ceux, public normal comme professionnels, qui assistaient à ce
récital bordelais consacré à Schubert, Britten et Strauss, en sont
ressortis sous le choc. On n’avait certainement rien entendu de semblable
depuis la grande époque des années 1950-1960, celle des Fischer-Dieskau,
Schwarzkopf, Seefried ou Wunderlich, époque où seuls les chanteurs d’opéra
sachant comment se chante la mélodie osaient aborder ce répertoire très
spécifique.
Jonas Kaufmann est dans cet héritage. La voix est belle, on le savait,
puissante, on le savait aussi, mais surtout absolument malléable,
répondant avec la plus absolue fidélité aux moindres intentions de
l‘interprète, passant des sons les plus ténus aux plus puissants,
utilisant au besoin la voix de tête sans pour autant détimbrer, avec une
aisance et un naturel confondants.
.........complete
article on Altamusica.com |
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| OPÉRA MAGAZINE, France: Jonas Kaufmann,
Grand Théâtre, 26 Novembre |
.....De bout en bout, on admire la confondante
intelligence des textes, le sens musical infaillible, ainsi qu’un contrôle
vocal assez unique aujourd’hui. Tour à tour puissante ou ténue, jouant à
l’occasion du registre de tête avec une subtilité exemplaire, la voix
renoue avec la grande tradition des spécialistes d’outre-Rhin, rappelant
souvent Fritz Wunderlich, le modèle, à la fois par le timbre et
l’investissement personnel. .....
complete article |
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La Bohème, Zürich, 4. Dezember 2007 |
Concertonet:
La bohème, nous ne mangions qu'un jour sur deux...
Le poète est interprété par Jonas Kaufmann, le ténor qui monte. En
février sortira son premier CD gravé sous le label Decca, pour lequel il a
signé un contrat d’exclusivité. Malgré des apparitions de plus en plus
fréquentes sur les scènes les plus prestigieuses, le chanteur reste fidèle
à Zurich, où continue de se dérouler l’essentiel de sa carrière. On admire
chez son Rodolfo la sincérité, l’élan et les accents juvéniles. Les aigus
sont sûrs et rayonnants, seul le timbre semble parfois légèrement engorgé.
complete articleNeue Zürcher Zeitung: Lob des Ensembles
Nur zwei Tage nach der missglückten «Trovatore»-Premiere hat das
Opernhaus mit der Wiederaufnahme von Giacomo Puccinis «Bohème» gezeigt,
was künstlerisches Niveau und Ensemblespiel ist.
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Erst recht glaubt man Jonas Kaufmann den armen Poeten, und dabei war er
doch gerade erst ein Märchenprinz (in Humperdincks «Königskindern»), ein
spanischer Infant (in Verdis «Don Carlo») und ein ins Pariser Milieu
geratener Bürgerssohn (in «La Traviata»). Ebenso vielbeschäftigt wie der
wandlungsfähige deutsche Tenor.....
vollständiger Artikel Der Neue Merker: LA BOHÈME vom 19.12.2007
am Opernhaus Zürich. So schön kann Bohème sein ...
Doch nun zum eigentlichen Grund der gewählten Überschrift, zum
Liebespaar Mimì/Rodolfo: der neue Poet und seine blumenstickende Näherin
sangen ihre Partien dermassen differenziert, volumenmässig die ganze Skala
von innigstem Piano bis zu vollmundigem Forte belcantesk abdeckend, dazu
so natürlich und schlicht agierend, dass das Publikum im ersten Akt der
scheu aufkeimenden Liebesgeschichte be-(ver)zaubert folgte und nach den
grossen Arien gebannt kaum zu applaudieren wagte, so gekonnt hatten die
zwei Künstler das Publikum "abgeholt".

Und beide Sänger beeindruckten auch für den Rest des Abends: stimmlich mit
Wärme, mit Fülle, mit Glanz, mit herrlichen Piani, mit Ausdruckskraft und
selbst mit Resonanz in den tieferen Lagen ihrer Gesangspartien ...
darstellerisch ungemein authentisch, echt, schlicht, reduziert ...sie
passten herrlich-gut zueinender und sahen beide blendend aus!
Zürich hat ein Traumpaar für die Bohème gefunden, Die Namen: Elena Mosuc
und Jonas Kaufmann!
Zum Schluss Jubel für alle, jedoch zu einem popkonzertartigen Mix aus
Applaus, Pfiffen, Johlen, groupie-artigem Ausrasten und Trampeln
anschwellenden Orkan für die zwei Protagonisten.
Alex Eisinger
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