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Kritiken 2005
 
L'Incoronazione di Poppea, Zürich, Februar 2005
"Kaufmann showed himself to be the finest of young German lyric tenors, with broad, muscular phrasing and clear, unflaggingly resonant tone."
L'Incoronazione di Poppea, London, RFH, März 2005
"Die schöne Müllerin", Zürich, 20. März 2005
Falstaff, Zürich, März 2005
La clemenza di Tito, Zürich, April 2005
La clemenza di Tito, London, RFH, 1. Mai 2005
Liederabend, Konzerthaus Wien, 19. Mai 2005
Mozart: Requiem, 8. Juni 2005
Die Schöpfung, Würzburg, 30.Juni 2005
Königskinder, Montpellier, Juli 2005
Missa Solemnis, Lucerne Festival 25.8.2005
Rigoletto, Zürich, September 2005
La Traviata, Stuttgart, Oktober 2005
Bad Urach, Liederabend, Oktober 2005
I Masnadieri, Philharmonie Filderstadt, 23.10. 2005
Liederabend, Frankfurter Oper 28. Oktober 2005
Fierrabras, Konzerthaus Wien, 27. November 2005
Cosi fan tutte, Zürich, 18.12.2005
9. Sinfonie, Tonhalle Zürich, 31. Dezember 2005
 
 
Monteverdi: L'Incoronazione di Poppea, Zürich, Februar 2005
Stuttgarter Nachrichten, Bericht auf dieser Webseite
Pressespiegel: http://www.impresario.ch/
FINANCIAL TIMES, February 22, 2005
Opéra International - mars/avril 2005
ConcertoNet - 18 février 2005
Salzburger Nachrichten
Süddeutsche Zeitung
Opera News/Mai 2005
Opernwelt, April 2005: Reich der Sinne
 
Auszüge

Jonas Kaufmann als Nero bewegte seine Tenorstimme mit grosser Selbstverständlichkeit im Monteverdischen Idiom.

Die Besetzung ist exquisit: Nero (Jonas Kaufmann), ein Tenor mit baritonaler Stärke und brillanten Höhen,

Dass sie interpretatorisch auch dem faszinierend abstossenden Nero von Jonas Kaufmann noch nicht gleichwertig war, kann man ihr nicht vorwerfen. Im Schlussduett hätte sie seine betörenden Piani allerdings mitmachen dürfen.

In der Rolle des Nerone debütierte der junge Münchner Tenor Jonas Kaufmann mit überzeugender, zuweilen gar betörender Ausstrahlung und schillernder Farbgebung. Er ging ganz im berauschten Liebhaber auf und fand in den Duetten mit seiner geliebten Poppea zu vibrierendem Schmelz.

Da Harnoncourt den Nerone in seiner Bühnenfassung von einem Tenor singen lässt, erleben wir mit Jonas Kaufmann tatsächlich einen virilen lateinischen Macho, der zudem verführerisch singt.
 
Der Part des Nero, den man heute mit verschiedenen Stimmfächern besetzt, wurde hier vom Tenor Jonas Kaufmann verkörpert, der sein sehr ansprechendes Organ mit grosser Selbstverständlichkeit im Monteverdischen Idiom bewegte.
 
Aus dem ohnehin starken Ensemble ragten Jonas Kaufmann als Nero, Francesca Provvisionato als Ottavia und vor allem der unverwüstliche Laszlo Polgar als Seneca heraus.
 
Ein zweistöckiges Loft, in dem Tür an Tür geliebt und gelitten, regiert und telefoniert wird; ein Vorzeigedomizil für einen Yuppie-Kaiser, wie der Tenor Jonas Kaufmann ihn lebensecht, in Lackschuhen und Hosenträgern und mit stetig wachsender Stimmpotenz gibt.
 
der Kaiser Nerone in seinem Liebes- und Machtrausch - Jonas Kaufmann gibt ihn als Latin Lover mit kultiviertem, agilem Tenor
 
Musikalisches Glück auch dank der exzellenten Sänger. Dank Jonas Kaufmanns betörend belcanteskem Nero-Tenor: ein verzogener Schönling.
 
Jonas Kaufmann makes a magnificently narcissistic Nero, looking and sounding effortlessly gorgeous.
 
Le ténor allemand Jonas Kaufmann est un Nerone impulsif, capable de pianissimi ensorcelants dans les duos d'amour, mais dont les moyens vocaux se révèlent d'une étonnante puissance dans la scène d'orgie avec Lucano, chanté ici avec verdeur par Rudolf Schasching.
 
Un peu plus en retrait, mais néanmoins convaincant, grâce notamment à son physique d'athlète, dans son rôle d'empereur paranoïaque et tyrannique, Jonas Kaufmann séduit par son lyrisme,
 
Wie man mehr Klangfarben bei Monteverdi einbringt zeigten Francesca Provvisionato als Ottavia und Jonas Kaufmann als Nero.
 
Her voice perfectly matched with that of her Nero, Jonas Kaufmann, the slightly metallic timbre of his mellifluous, pliable tenor ideally reflecting his iron will.
 
Musikalisches Glück auch dank der exzellenten Sänger. Dank Jonas Kaufmanns betörend belcanteskem Nero-Tenor: ein verzogener Schönling.
 
Opernwelt: ....Sie kann es sich leisten, weil sie über eine exquisite Sängerequipe verfügt, die sogar die bedauerliche Absage Vesselina Kasarovas weitgehend zu kompensieren vermochte, mit Juanita Lascarro als einer Poppea, die sich ganz im Sinne der sensualistischen Inszenierung von einer Straßendirne zu einer wahren Kaiserin des Eros wandelt. Man müsste sie alle nennen, die so fabelhaft aufeinander abgestimmten Sängerdarsteller dieses Ensembles; Jonas Kaufmann als smarter Lüstling Nero, Francesca Provvisionato .........
Dies ist unzweifelhaft die sinnlich-erotischste, musikalisch verführerischste der achtzehn Produktionen von Monteverdis «L‘incoronazione di Poppea», die ich seit meiner Erstbegegnung mit dieser Oper 1953 im Rahmen der Berliner Festwochen (Dirigent: Mathieu Lange, Inszenierung: Ludwig Berger) erlebt habe.
vollständiger Artikel
 
Nur Ausschnitt
SonntagsBlick: Kaiser Nero im Kanzleramt
«Die Krönung Poppeas» am Zürcher Opernhaus ist dank Dirigent Nikolaus Harnoncourt ein musikalischer Hochgenuss.
Kaiser freveln dieser Tage edel. Neros Palast sieht ...

... werden getötet und das zu wunderbarster Musik. Jonas Kaufmann zeichnet den Nero mit reizvoll dunklem Tenor als Maniac, der übergangslos vom Todesurteil zu Liebesgesang wechselt. Der gilt längst nicht mehr seiner Gattin Ottavia, sondern Poppea ...
 
 
L'Incoronazione di Poppea, London, RFH, März 2005
The Telegraph
Evening Standard (London), Mar 4, 2005 by BARRY MILLINGTON
http://classicalsource.com/
The Spectator: Crowning glory, by Michael Tanner
 
Auszüge
 
Kaufmann sang with unfailing musicality, but also managed to suggest the emperor's tyrannical paranoia
 
Jonas Kaufmann managed to balance ardour with the demands of style in the role of Nerone.
 
Zürich Opera delivered what was for me an unforgettable musical experience. All the principals were near-flawless: Vesselina Kasarova’s Poppea and Jonas Kaufmann’s Nerone (a tenor in contrast to Zoryana Kushpler’s soprano for Jacobs) were perfectly matched – witness the sheer sensual beauty of the final love duet (coloured by alto recorders and harp)
 
The central couple couldn’t be more aptly cast than here: Vesselina Kasarova, in a state of acute décolletage, and Jonas Kaufmann at last having a chance to act and sing as he looks, their behaviour towards one another casually intimate, at the same time that their mutual desire almost awes them, if anything could......Kaufmann has the wilfulness, petulance, tenderness and hauteur, not to mention the creamy tenor tones, to make a Nerone both alluring and frightening.
 
 
"Die schöne Müllerin", Zürich, 20. März 2005
http://www.nzz.ch/
 
 
Falstaff, Zürich, März 2005

http://www.resmusica.com/

Le ténor Jonas Kaufmann qui lui tient lieu de soupirant déploie pour sa part un chant large et intense, avec quelques accès de vérisme aux entournures.

 
 
Mozart: La clemenza di Tito, Zürich, April 2005
Pressespiegel: http://www.impresario.ch/
http://www.concertonet.com/
http://www.resmusica.com/
Stuttgarter-Zeitung
Opera News, July 2005
 
Auszüge
 
Kaum ein Tenor reisst sich um den Titus (bereits der Sänger der Uraufführung beklagte sich, weil Mozart ihn mit einer ungünstigen Partie bedacht habe) - Jonas Kaufmann indes, der sie in dieser Neuproduktion zum ersten Mal singt, hat damit eine ideale Partie gefunden. Die metallisch geschärften Höhen seiner Stimme, ihre pure Durchschlagskraft, aber auch ihre Koloraturgewandtheit und überhaupt der baritonale Glanz seines Tenors kommen hier zu bester, gleichsam zu «authentischer» Entfaltung. Ein glorreiches Debüt.

Am meisten Mühe mit dem Wechsel vom Gesprochenen zum Gesungenen hatte Jonas Kaufmann als Titus, der die Milde verkörpert. Seine Stimme sprach nur schwer an, entfaltete dann aber grossen Atem, eindrückliche Zwischentöne und heftige Gefühle.

Jonas Kaufmann zeigt Tito als perfekten, aber nicht vollkommenen Herrscher; immer wieder lässt er die unbeirrbare Güte irritierend wirken. Er ist ein bisschen Dandy, ein bisschen Macho (wie schon kürzlich als Nero in der «Poppea»), und vor allem ist er ein ausdrucksstarker Sänger und Sprecher. Unverkrampft gestaltet er, mit starkem, variablem Tenor, und einzig ein paar Koloraturen weisen darauf hin, dass diese Partie ihre Tücken hat.

 
Jonas Kaufmann in der Titelrolle brillierte mit seinem überaus wandlungsfähigen, farbigen und wenn nötig auch strahlkräftigen Tenor.
 
Mit Jonas Kaufmann, dessen Tenor baritonales Gewicht ins Spiel bringen kann, zeigt die Inszenierung einen Herrscher – die braunen Uniformen legen den Begriff Diktator nahe –, der sein Amt mit Nonchalance oder als lästige Pflichtübung ausübt, bis ihn das Schicksal vor schwere Entscheidungen stellt.
 
So gestaltet Jonas Kaufmann den verratenen und trotzdem verzeihenden Kaiser als extrovertierten Zauderer mit heldischem Aplomb in den Arien. In den Koloraturen und der manchmal unschön angeschliffenen Höhe wirkt seine Stimme für die Rolle allerdings schon arg schwer.
 
La voix de Jonas Kaufmann, ténor aux accents de baryton, semble un peu lourde pour le rôle de Titus, mais le chanteur fait preuve de beaucoup d’aplomb et possède une forte présence scénique.
 
Le rôle-titre est tenu par Jonas Kaufmann dont le timbre légèrement barytonant par moment souligne de fort belle manière l’indécision du monarque.
 
Jonas Kaufmann mit geschmeidig-stabilem Tenor (Tito), Eva Mei mit souveräner stimmlicher Präsenz (als glamouröse Vitellia), Malin Hartelius (als schmeichelhafte-naive Servilia), Vesselina Kasarova (in ihrer Paraderolle des Sesto), Lilianu Nikiteanu (Annio) und Günther Groissböck (Publio) machen daraus ein wahres Gipfeltreffen des Mozart-Gesangs.
 
Tenor Jonas Kaufmann, earlier this season the highly sensuous Nero of Zurich’s L’Incoronazione, added another potentate to his fast-growing list of imperial vacillators. His Tito was half dandy, half macho-man, but wholly self-enamored, the music delivered with caressing sweetness of tone, wonderful tonal gleam and keen, shapely phrasing.
 
Nur Ausschnitte:
Südkurier: Ein Fingerzeig der Regie/Jonathan Miller inszeniert "La clemenza di Tito"/in Zürich
... den Sesto. Schön die hell timbrierte Tenorstimme von Jonas Kaufmann in der Rolle des Tito. Überzeugend ...
 
APA Wissenschaft/Bildung/Kultur, 25. 4.2005
"La Clemenza di Tito" in Zürich: Musikalisches Feuerwerk für Pereira
Utl.: Jubel um Dirigent Franz Welser-Möst, Buhs für Regisseur/ Jonathan Miller - Pereira in der "besten aller Opernwelten"/ ...

... brillierten in diesem Sängerfest, allen voran Jonas Kaufmann als Tito mit einem wandlungsfähigen farbenreichen Tenor. Und Eva Mei als Vitellia ...
 
 
Mozart: La clemenza di Tito, London, RFH, 1. Mai 2005
http://arts.guardian.co.uk/
Telegraph
http://classicalsource.com/
The Times: La clemenza di Tito
 
Auszüge
 
Jonas Kaufmann’s Tito was absolutely convincing, so relaxed and natural did he seem in the part, and with singing to match.
 
Jonas Kaufmann miraculously breathed character into the marmoreal figure of Tito
 
Jonas Kaufmann was a full-toned Tito, impressive except in a few passages of vocal dryness.
 
 
Liederabend, Konzerthaus Wien, 19. Mai 2005
Neue Kronen Zeitung/MOZARTSAAL: Schumann, Strauss, Britten, Liszt
 
 
Mozart: Requiem, 8. Juni 2005
Giornale della musica: Il mito stupito e il rito spogliato di Claudio Abbado
 
 
Haydn: Die Schöpfung, Würzburg, St. Johannis-Kirche, 30.Juni 2005
Gefühl für Haydns kleine Tonmalereien
 
Auszug
 
Während der Tenor keine Wünsche offen ließ,...
...mit schlankem Tenor und schönster Phrasierung Jonas Kaufmann...
 
 
Humperdick: Königskinder, Montpellier, Juli 2005
http://www.concertonet.com/
http://www.forumopera.com/
Opera News/November 2005
 
Auszüge
 
Jonas Kaufmann (le fils du roi) alternant vaillance du Heldentenor et raffinement du ténor lyrique,
 
Jonas Kaufmann est sans conteste l'un des grands triomphateurs de la soirée. Ce ténor au physique de jeune premier est déjà bien connu des mélomanes. Membre de la troupe de l'Opéra de Zurich, il a participé sur cette scène à de nombreuses productions dont Tannhäuser (rôle de Walther) et Nina de Paisiello (aux côtés de Cecilia Bartoli) sont disponibles en DVD. Son Cassio, à l'Opéra Bastille en 2004, n'est pas passé inaperçu. Enfin il incarne Huon de Bordeaux dans la version d'Obéron qui vient de paraître sous la direction de Gardiner. Die Königskinder lui offre un rôle à la mesure de ses beaux moyens. Sa voix de ténor lyrique, aux accents virils exerce une séduction immédiate et le timbre, égal sur toute la tessiture est capable de vaillance tout autant que de suavité sans une once de mièvrerie. Autant de qualités qui font de lui l'incarnation idéale du prince de conte de fée.
 
Kaufmann showed himself to be the finest of young German lyric tenors, with broad, muscular phrasing and clear, unflaggingly resonant tone.
 
mehr siehe Cd-Besprechungen
 
 
Beethoven: Missa Solemnis, Lucerne Festival 25.8.2005
Der Bund: Opulentes Fresko
Mundoclasico:Rogativas
 
Auszug
 
Pompöse Klangentfesselung im Chorischen also, romantisch überhöht – heute fast schon ein Anachronismus. Immerhin, die vier prominenten Solisten, sie alle natürlich theatererfahren (Emily Magee, Yvonne Naef, Jonas Kaufmann und Michael Volle sind oft auch am Zürcher Opernhaus anzutreffen), wussten sich bravourös gegen den vehementen Ansturm der Gesangsmassen zu behaupten und eigenständige Akzente in diese Beethoven-Darbietung «wie von gestern» zu setzen.
 
El equipo de solistas estuvo sólo discreto: me gustó el tono dulce de Emily Magee y me sorprendió la voz riquísima de Yvonne Naef; Jonas Kaufmann alcanzó sin problemas –aunque con una voz no demasiado bonita- los terribles agudos que le depara su parte, y Michael Volle (que sustituía a un enfermo Franz-Josef Selig) defendió la suya sin pena ni gloria. No obstante, el mejor solista fue, con mucho, el concertino William Preucil: su sonido amplio, su afinación perfecta y su fraseo elegantísimo hicieron de la introducción al ‘Benedictus’ algo realmente fuera de lo común. Eso es cantar, y lo demás son gárgaras.
 
Nur Ausschnitt:
 
Neue Zürcher Zeitung: Lucerne Festival / Welten und Brücken / Das Cleveland Orchestra / mit Franz Welser-Möst
Ein diskreter Eingriff hier, ein markantes Zeichen dort. Oft braucht es wenig, um die Wahrnehmung zu verändern. Manchmal aber ist die grosse Geste nötig, um beengende Fesseln zu sprengen. Bei den grossen ...

... neigte in diesem Umfeld zum Forcieren; dem Tenor Jonas Kaufmann fehlte zuweilen trotz schönem Potenzial die notwendige Fokussierung. Eine Welt erschaffen und das mit allen Mitteln der damaligen (Kompositions-)Technik - das war.

 
Neue Luzerner Zeitung: Lucerne Festival
Lucerne Festival/Sieben Uraufführungen mit und ohne Kompromisse
Das Ensemble Modern, das Freiburger Barockorchester und das Cleveland Orchestra gingen mit Neuer Musik ...

... und kaum zu einem Klang mit Tiefenschärfe fand. Die Solisten Emily Magee, Yvonne Naef, Jonas Kaufmann und Michael Volle überzeugten dagegen als homogenes Ensemble mit grosser Ausdruckskraft, wenn auch das Vibrato gelegentlich etwas dick aufgetragen war. Das Orchester vermittelte zwischen ...
 
 
Rigoletto, Zürich, September 2005
http://www.resmusica.com/
 
Auszug
 
Dans cette reprise d’une mise en scène de Gilbert Deflo, datant de 2003, le ténor munichois Jonas Kaufmann fait ses débuts dans le rôle musicalement si brillant du duc. Scéniquement, la direction des acteurs peu différenciée de Gilbert Deflo ne lui permet qu’une approche routinière et peu approfondie. Par contre, en ce qui concerne l’aspect vocal et l’interprétation musicale, Kaufmann nous offre une prestation de grande classe. Le ténor au répertoire stylistiquement très vaste connaît les règles du phrasé verdien comme si le belcanto italien était sa spécialité. Il dispose d’un timbre d’une grande beauté, d’aigus lumineux, de tendres piani et pianissimi ainsi que de diminuendi à couper le souffle. Cependant, il n’ose pas les ré bémol et ré suraigus, ajoutés par certains à la fin du duo d’amour et à la fin de la Cabalette « Possente amor » du deuxième acte. Côté interprétation, son portrait du rôle semble être axé sur trois passages clés du texte : Dans la ballata du début, il admet son inconstance – « Nous détestons la fidélité, ce tyran des cœurs, comme la peste » - dans le récitatif du deuxième acte, il semble trouver la possibilité d’un amour durable – « Où est celle qui la première a su allumer en moi la flamme d’un amour durable » - avant de donner aux femmes la faute de ne pouvoir vivre un véritable amour : « Comme la plume au vent, femme varie... ». Le premier duc de Jonas Kaufmann est plus qu’une promesse. Le ténor allemand pourrait devenir une star du répertoire italien - et Fritz Wunderlich aurait enfin trouvé un successeur.
 
 
La Traviata, Stuttgart, Oktober 2005
Eßlinger Zeitung 10. Oktober 2005
Stuttgarter Nachrichten: Staatsoper Stuttgart: "La Traviata" - Die Gärtnerin aus Liebe
 
Auszüge:
 
Viel schöner und viel echter leidet Jonas Kaufmann als leidenschaftlicher Alfredo, der seinen dunklen, leicht verhangenen Tenor leicht und mühelos führt - neben dem wie immer formidablen Staatsopernchor eindeutig der beste Grund, die Wiederaufnahme zu besuchen.
 
mit starker Bühnenpräsenz: Jonas Kaufmann, der einen glänzenden, geschmeidigen, kernigen Alfredo singt
 
 
Bad Urach, Schillerballaden, Liederabend, Oktober 2005
von Operaclick.com: Schiller e le ballate: particolare teatralità
 
Auszug
 
Kaufmann si conferma eccezionale non solo per la qualità della voce, ma per la rara intelligenza con cui la usa e per la comunicativa.
 
 
Verdi: I Masnadieri, Philharmonie Filderstadt, Herbstliche Musiktage Bad Urach, 23.10. 2005
Hessische Zeitung
Reutlinger Generalanzeiger
von: www.operaclick.com (italienisch)
http://www.resmusica.com/"Triomphe pour Verdi et ses brigands"
 
Auszüge
 
"Und Jonas Kaufmann porträtiert Carlo vieldeutig schillernd als furiosen Rebellen und grandiosen Melancholiker im Angesicht eines Sonnenuntergangs - eine tenorale Glanzleistung."
 
"Dem jungen Tenor nimmt man auch in Frack und Fliege sofort den unbändigen Rebellen ab, der nach entgleistem Vater-Sohn-Konflikt wutentbrannt in die Illegalität abtaucht: Glut im Auge, Sturm im Haarschopf und die Stimme, sie bebt vor Zorn und verzehrt sich doch in Sehnsucht. Gerade noch hat sie sich in wütendem Ausbruch mühelos über das volltönende Orchester erhoben - und nun tastet sie sich ganz zart, ganz verletzlich empor bis zu einem flüsterleisen Spitzenton. Das gibt Gänsehaut!"
 
Ma su tutti splende il Carlo scuro e tormentato di Jonas Kaufmann, autentico artista verdiano: si direbbe che abbia interpretato tanto volte il personaggio sulla scena (invece, questo era il suo debutto, e chi sa mai se e quando...), tanto è "dentro" quello che canta, alternando acuti lucenti come lame a mezzevoci che commuovono profondamente. Ancora una volta è dimostrato che l'esperienza del Lied e dell'opera non si contrappongono ma si completano.
 
"La vedette de la soirée est sans aucuns doutes Jonas Kaufmann. Le jeune ténor au répertoire aussi vaste que varié possède exactement la voix requise pour les opéras du jeune Verdi : un timbre juvénile, homogène sur toute l’étendue, une grande souplesse dans tous les registres, rendant justice à l’héritage belcantiste de cette musique, la capacité de trouver mille nuances et couleurs, enfin la vaillance indispensable pour les cabalettes et les grands finales culminant dans des aigus impressionnants (jusqu’au contre-ut). Grâce, entre autres, à une prononciation parfaite du texte italien, Kaufmann parvient également à conférer une grande crédibilité au personnage déchiré entre l’amour et la vengeance, cherchant le bonheur sans le trouver."
 
 
Liederabend, Frankfurter Oper 28. Oktober 2005
http://magazin.klassik.com/
http://www.die-tonkunst.de/
Frankfurter Rundschau: Schalk und Schmerz
Frankfurter Neue Presse: Dichterliebe ist kein leichter Einstieg
Rhein-Main-Zeitung: Piano-Zauber im Jugendstil
 
Auszüge
Und Jonas Kaufmann verfügt tatsächlich über eine Stimme, die solches und noch mehr mühelos mitmacht. Gründlich operntrainiert ist sie seit Jahren vom ersten Engagement Kaufmanns als lyrischer Tenor am Staatstheater Saarbrücken über seine Titelrollen als Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich seit 2001, bis zu seinen internationalen Gastauftritten und Einspielungen. Klar ist sie, kraftvoll und warm mit angenehm baritonaler Färbung, stabil selbst im Hochrisiko-Pianissimo und im Fortissimo nie schmetternd oder gar grell. Ein Hohelied des kultivierten Belcanto zelebrierte Kaufmann in Brittens Michelangelo-Sonetten gestaltete die Strauss-Lieder mit derart unaufdringlicher Größe, dass sie als Keimzellen des Strauss’schen Opernschaffens erfahrbar wurden.
 
Da ist zunächst diese attraktive leicht baritonal gefärbte Stimme verbunden mit einer bewundernswert klaren Diktion und einer ausgefeilten Legato-Technik –und einem berückenden Mezza Voce das Kaufmann gerne und sehr stilsicher einsetzt. Der 36-Jährige gestaltet wohltuend dezent, setzt nicht auf äußerliche Effekte, lässt vielmehr die Stimme Ausdrucksträger sein; und beim emphatischen Ausbruch wird sein Timbre kerniger und strahlt in der Höhe mit metallischem Glanz.
 
 
Schubert: Fierrabras, Konzerthaus Wien, 27. November 2005
http://www.operinwien.at/
Die Presse.com
Opera news, March 2006
 
Auszug
 
Wenn ich einzelne SängerInnen besonders herausstreichen wollte, dann müsste ich zum Beispiel Jonas Kaufmann (Fierrabras) nennen oder Robert Volle (Rolando).
 
Jonas Kaufmann was the heroic Fierrabras, showing a gleaming, dark, clarion tenor.
 
Nur Ausschnitte:
 
Kurier:
" Dennoch war Welser-Möst um viele Nuancen und um Transparenz bemüht; den exzellenten Zürcher Chor animierte der Dirigent zu Höhenflügen. Gut auch die Solisten: So war der Bariton Michael Volle ein ausgezeichneter Roland; so gab Juliane Banse eine sichere Emma. Tadellos Günther Groissböck (Boland) und Jonas Kaufmann als Fierrabras. Etwas blass blieben der Tenor Christoph Strehl (Eginhard) und die angestrengte Sopranistin Twyla Robinson (Florinda). Solide das von Laszló Polgár (König Karl) angeführte Ensemble."
Kurier vom 29.11.2005 P.Jarolin
 
Neue Kronen-Zeitung:
"Schuberts Oper präsentiert Welser-Möst spannend, doch auch mit Bedacht und Klugheit. Er baut die Wiedergabe des dreistündigen Werks so auf, dass sich alles im Lot befindet, dass Spannung und Entspannung, dass Dramatik und Anmut stets ausbalanciert sind. Juliane Banse als Emma besticht mit ihrem wunderbaren Timbre, mit Innigkeit und musikalischer Gestaltungskraft, Michael Volle als Roland kann mit markigem Zugriff und voller Stimme begeistern. Gleich zwei Tenöre der jüngeren Generation Jonas Kaufmann und Christoph Strehl machen auf sich aufmerksam. Kaufmann als Fierrabras mit klarem, durchschlagendem Stimmcharakter, Strehl als Eginhard mit Kraft und Durchhaltevermögen.
Neue Kronen-Teitung vom 29.11.2005 O.Lang
 
NEWS - Nachrichtenmagazin:  Oper und Konzerte in Wien
Schubert und ein Kretin namens Kupelwieser
Fierrabras, Oper von Franz Schubert, konzertant aus Zürich im Wiener Konzerthaus ...

... das ist erstklassig. Gesungen wird von Juliane Banse, Jonas Kaufmann und Eva Liebau wunderbar, von Michael ...
 
 
Cosi fan tutte, Zürich, 18.12.2005
Neue Zürcher Zeitung: Im Liebeslabor
 
 
Beethoven: 9. Sinfonie, Tonhalle Zürich, 31. Dezember 2005
Nur Ausschnitt
Neue Zürcher Zeitung: Götterfunken und Champagnerkorken
Neujahrskonzerten gesteht man gerne eine gewisse Narrenfreiheit zu, indem für einmal die etwas leichtere Muse das Zepter führt, die auch Humor und Schalk nicht ausspart. Doch das Silvesterkonzert ...

....folgte ihm dabei in allen Belangen und liess stimmlich keine Wünsche offen. Das im Opernfach bestens ausgewiesene Solistenquartett, Soile Isokoski (Sopran), Jane Irwin (Alt), Jonas Kaufmann (Tenor) und Alan Titus (Bass), bewältigte seinen Part mit Bravour und Strahlkraft.
 

 
 
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